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Internationale wissenschaftliche Konferenz "Gutenberg-Bibel: Der Beginn der neuen Zeit"

Internationale wissenschaftliche Konferenz "Gutenberg-Bibel: Der Beginn der neuen Zeit"

Informationen zur Veranstaltung

Datum: 10. - 11. Juni 2019,

Ort: Moskau

Veranstalter: Russische Staatsbibliothek, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Goethe-Institut Moskau

Website


Während der letzten Woche der Ausstellung "Gutenberg-Bibel: Der Beginn der neuen Zeit" fand die gleichnamige internationale wissenschaftliche Konferenz statt. Es nahmen russische und deutsche Wissenschaftler, Universitätsprofessoren, Bibliothekare, Studierende und eine Vielzahl weiterer Interessenten teil. Russland wurde durch Spezialisten der Forschungsabteilung für seltene Bücher der Russischen Staatsbibliothek, des Instituts für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften, der Russischen M.I.Rudomino Staatsbibliothek für fremdsprachige Literatur, der Moskauer Staatlichen Universität, der Moskauer Staatlichen Hochschule für Internationale Beziehungen, der Russischen Staatlichen Universität für Bauwesen und anderen Instituten vertreten. Deutsche Wissenschaftler kamen aus dem Buch- und Schriftmuseum in Leipzig, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Staatsbibliothek Berlin.

Am ersten Tag bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, Vorträgen über die Geschichte der Anfangszeit des Drucks in Europa zu folgen. Im Mittelpunkt der ersten Sitzung stand das Monument des frühen Drucks, die Bibel, die Mitte des 15. Jahrhunderts bei Johann Gutenberg in Mainz veröffentlicht wurde. Die Konferenzteilnehmer diskutierten über Untersuchungen zu Inkunabeln und Paläotypen sowie den Einfluss des Drucks auf die Entwicklung der Kultur in der Mitte des 15. bis frühen 16. Jahrhunderts. Von besonderem
Interesse war der Bericht von Prof. Dr. Stephan Füssel: "Die Gutenberg-Bibel von 1454 und ihr Platz in der Weltgeschichte der Medien". Der Universitätsprofessor der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität gilt als einer der größten und renommiertesten Forscher von Gutenbergs Vermächtnis.

Am zweiten Tag der Konferenz fand eine Sitzung zum Thema "Die Schicksale der Buchsammlungen nach dem Zweiten Weltkrieg" statt. Dr. Stephanie Jacobs, Direktorin des Buch- und Schriftmuseums in Leipzig, Karina Dmitrieva, Leiterin des Zentrums für seltene Bücher und Sammlungen an der nach M.I. Rudomino benannten Russischen Staatsbibliothek für Literatur, Olaf Hamann, Leiter der Abteilung Osteuropa an der Staatsbibliothek zu Berlin, und Dr. Natalia Samojlenko, stellvertretende Generaldirektorin für
Außenbeziehungen und Ausstellungen an der Russischen Staatsbibliothek, diskutierten über die „Schicksale der Buchsammlungen“ im 20. und 21. Jahrhundert.