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Deutsch-russischer Tag bei der Konferenz „Wissenschaft der Zukunft“ in Sotchi

Deutsch-russischer Tag bei der Konferenz „Wissenschaft der Zukunft“ in Sotchi

Informationen zur Veranstaltung

Datum: 14. - 17. Mai 2019,

Ort: Sotchi, Sirus

Veranstalter: Helmholtz-Gemeinschaft, russisches Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung

Website


Vom 14. bis 17. Mai fanden in Sotchi die Konferenz „Wissenschaft der Zukunft“ und das Forum „Wissenschaft der Zukunft - Wissenschaft der Jugend“ statt. Das Konferenzprogramm am 16. Mai widmete sich der deutsch-russischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat den deutsch-russischen Tag auf der Konferenz organisiert.

Die deutsch-russische wissenschaftliche Zusammenarbeit hat eine lange Tradition und nimmt auf der internationalen Agenda beider Länder eine Sonderstellung ein, wie zahlreiche gemeinsame Projekte in verschiedenen Forschungsbereichen belegen. Auf dem Programm des russisch-deutschen Tages standen gleich drei Veranstaltungen, in denen verschiedene Aspekte der bilateralen wissenschaftlichen Zusammenarbeit behandelt wurden. Die ehrenhafte Vertretung der deutschen Wissenschaft übernahm eine Delegation der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten wissenschaftlichen Organisation in Deutschland, unter der Leitung des Helmholtz-Präsidenten Professor Otmar Whistler.

In den letzten Jahren haben Russland und Deutschland erfolgreich beim Aufbau von Forschungseinrichtungen der Klasse Mega-science zusammengearbeitet. Solche Einrichtungen sind Anziehungspunkte für Wissenschaftler und eröffnen ihnen zahlreiche Möglichkeiten, ein breites Spektrum wissenschaftlicher Forschung zu betreiben. Professor Paolo Giubellino, Direktor des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung und der internationalen Teilchenbeschleunigeranlage FAIR, berichtete über die Besonderheiten und die Bedeutung solcher Projekte für die Entwicklung der Wissenschaft.

Der nächste Punkt des Programms war eine Podiumsdiskussion zum Thema „Internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit - eine Wette auf die Jugend?“. Diese Veranstaltung war besonders für junge Wissenschaftler interessant, die ihre Teilnahme an internationalen wissenschaftlichen Projekten erst planen. Auf der Bühne saßen Andrei Fursenko, Berater des Präsidenten der Russischen Föderation, Othmar Whistler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Paolo Giubellino, Direktor des GSI und FAIR, Grigory Trubnikov, der erste Vizeminister für Wissenschaft und Hochschulbildung der Russischen Föderation – sie haben über die Instrumente der Nachwuchsförderung und internationalen Zusammenarbeit erzählt.  

In einem gemeinsamen Seminar der Russian Science Foundation (RNF) und der Helmholtz-Gemeinschaft konnten die Teilnehmer mehr über Methoden der wissenschaftlichen Arbeit in internationalen Projekten lernen. Welche Mechanismen und Werkzeuge in internationalen Projekten können als erfolgreich angesehen werden, und mit welchen Fällen können junge Wissenschaftler konfrontiert werden? Welche Beispiele für eine qualitativ hochwertige Interaktion von Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern können heute genannt werden? Das waren die Fragen, die im Laufe des Seminars geklärt wurden.