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Innovation

Innovation ist neben Bildung und Forschung ein zentrales Handlungsfeld für Deutschlands und Russlands Zukunft. Innovative Produkte liefern Lösungen für globale Probleme und Strategien für nachhaltiges Wachstum und Wohlergehen. Sie eröffnet bislang unbekannte Möglichkeiten für alle Lebensbereiche.

Sowohl in Deutschland als auch in Russland existieren nationale Strategien, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftssystems und die Entwicklungsfähigkeit des Landes zu stärken. Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als 1.000 öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen, etwa 450 Netzwerke und Cluster für Forschung und Innovation sowie verschiedene Forschungs- und Entwicklungszentren, die von Industriekonzernen betrieben werden. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses Moskau (DWIH). Über die Forschungs- und Innovationseinrichtungen, -politik und -förderung in Russland bietet das DWIH ebenfalls ausführliche Informationen.

Die Zusammenarbeit Deutschlands und Russlands in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation ist sehr vielfältig hinsichtlich der inhaltlichen Schwerpunkte. Im Rahmen der „Deutsch-russischen Roadmap für die Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation“ wurden folgende Prioritäten in der Auswahl der Themenfelder identifiziert:

Projekte

Russische und deutsche Jugendliche im Dialog: Geschichte und Erinnerung

Uraler staatliche pädagogische Universität - Ferdinand-Porsche-Gymnasium Stuttgart

Im Rahmen des Projekts zur Weiterentwicklung des Geschichtsunterricht an Schule und Hochschule durch deutsch-russischen Dialog wurden durchgeführt.

Omicsglioma – Vorhersage des Therapieerfolgs von Glioblastomen des Menschen durch zeitoptimierte Hochdurchsatz-Sequenzierung (NGS) und Analyse von an die Progressionsmechanismen adaptierten bioinformatischen Algorithmen

Unser Team konnte mithilfe der Finanzierung durch Eurotransbio EU und russische Co-Finanzierungs-Programme eine interdisziplinäre Deutsch-Russische Kooperationen in der onkologischen Präzisionsmedizin etablieren. Dabei soll eine Bioinformatische Auswertung der molekularen Diagnostik mittels Hochdurchsatz PCR zu einer individuellen Abschätzung der Wirksamkeit verschiedener Anti-Krebsmedikamenten genutzt werden. Wir konnten bereits zwei Originalarbeiten publizieren und damit beginnen den von uns entwickelten Ansatz in der Klinik zu überprüfen.

CAMAFAN

Die UNECON und die TU Darmstadt kooperieren seit 1988. Ausgangspunkt war ein gemeinsames, DAAD-finanziertes Promotionsvorhaben. 1995 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen beiden Universitäten unterzeichnet. Seitdem finden regelmäßig ein Studierenden- und Dozentenaustausch sowie gemeinsame Forschung statt. Seit 2005 wird jährlich ein Kooperationsseminar mit Studierenden beider Universitäten organisiert, das wechselseitig in Darmstadt und St. Petersburg stattfindet.