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Sibirische Permafrost-Ökosysteme im Wandel - über 25 Jahre gemeinsame Forschung

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Namen der beteiligten Organisationen

  • Melnikov Permafrost-Institut, Sibirische Abteilung, Russische Akademie der Wissenschaften, Jakutsk (MPI SB RAS), Ansprechpartner: Dr. Mikhail Grigoriev
  • Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Potsdam und Bremerhaven (AWI), Ansprechpartner/in: Prof. Guido Grosse, Prof. Ulrike Herzschuh
  • Arktisches und Antarktisches Forschungsinstitut, St. Petersburg (AARI), Ansprechpartner: Prof. Dmitry Bolshiyanov
  • Trofimuk-Institut für Erdöl- und Erdgasgeologie und Geophysik, Sibirische Abteilung, Russische Akademie der Wissenschaften, Nowosibirsk (IPGG SB RAS), Ansprechpartner: Dr. Igor Yeltsov
  • Nordöstliche Föderale Universität, Jakutsk (NEFU), Ansprechpartnerin: Prof. Luidmila Pestryakova
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Namen der KoordinatorInnen

  • Dr. Mikhail N. Grigoriev, Melnikov Permafrost-Institut
  • Prof. Dr. Guido Grosse, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung 


Kurzbeschreibung des Projekts / der Partnerschaft

Sibirischer Permafrost und dortige Ökosysteme sind aufgrund ihrer Wechselwirkungen mit dem Klima von globaler Bedeutung. Seit mehr als 25 Jahren erforschen wir die Zusammenhänge von Permafrost, Biodiversität und Klima in enger und freundschaftlicher Zusammenarbeit. Mit gemeinsamen Arktis-Expeditionen, gemeinsam betriebenen Observatorien und Laboren und einem regen Austausch des wissenschaftlichen Nachwuchs liefern wir einen international einzigartigen und anerkannten Forschungsbeitrag zur einer der großen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Welche Synergieeffekte ergeben sich aus der Zusammenarbeit und welche Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie in der bilateralen Partnerschaft?

Unsere seit über 25 Jahren gemeinsam betriebenen Forschungen zu Permafrost, Biodiversität und Klima in Sibirien sindeine internationale Zusammenarbeit, die in Kontinuität und Intensität weltweit einzigartig ist. Das gewachsene Vertrauen erlaubte eine Zusammenarbeit auch unter schwierigen Rahmenbedingungen. Gemeinsam entwickelte und betriebene Infrastrukturen schließen ein Langzeitobservatorium im Lena-Delta und gemeinsame Labore ein, z. B. das 2011 gegründete BIOM-Labor (AWI, NEFU), in dem Änderungen der Biodiversität untersucht werden. Der wissenschaftliche Nachwuchs wird aktiv beteiligt, auch im Rahmen von internationalen Studiengängen (POMOR, CORELIS). So begannen die Sektions- bzw. Institutsleiter Prof. Grosse (AWI) und Prof. Makarov (AARI) ihre Karriere als Studenten auf einer gemeinsamen Expedition. Die Zusammenarbeit ist eingebettet in internationale Netzwerke (z.B. INTERACT, GTN-P, FluxNet). Zukünftige Ziele sind die Zusammenführung aller Aktivitäten in der gemeinsam betriebenen Infrastruktur “PermaEcoLab” und Expeditionen zu den hocharktischen Eurasischen Inseln und nach Chukotka.