• Über das Themenjahr
  • Partnerschaften im Themenjahr
  • Themen und Projekte
  • Leuchtturmprojekte
  • Forscherporträts

Legislative, Exekutive und Judikative in Deutschland

На русском

Namen der beteiligten Organisationen

  • Akademie für politische Bildung und internationale Jugendbegegnung Internationales Forum Burg Liebenzell
  • Uraler Staatliche Universität für Rechtswissenschaften Lehrstuhl für russische und Fremdsprachen und Sprachkultur
alt

Namen der KoordinatorInnen

  • Irina Glubokova
  • Prof. h. c. Manfred Hübscher

Kurzbeschreibung des Projekts / der Partnerschaft 

Prof. h. c. Manfred Hübscher, Internationales Forum Burg Liebenzell, Vorstandsvorsitzender: Das Land Baden-Württemberg pflegt seit über 30 Jahren eine Partnerschaft zu der Oblast Swerdlowsk. Im Rahmen dieser Vereinbarung pflegt das Internationale Forum Burg Liebenzell eine Bildungspartnerschaft zur Jurauniversität Jekaterinburg. Zu den Inhalten gehören regelmäßige Besuche und Seminare. Der didaktische Ansatz der Seminare, die hier in Deutschland durchgeführt liegt im Besonderen im Erleben der realen Welt der Justiz und dem Erfahrungsaustausch unter den Juristen. Bei der unmittelbaren Begegnung der Teilnehmer mit der juristischen Wirklichkeit in Deutschland können eigene Theorien überprüft oder relativiert werden. Durch diese Seminare wird besonders die praxisorientierte Seite der Ausbildung gefördert. Der interkulturelle Austausch machte es dem Teilnehmer möglich verschiedene rechtliche Sichtweisen mit einander zu vergleichen und zu bewerten.

Welche Synergieeffekte ergeben sich aus der Zusammenarbeit und welche Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie in der bilateralen Partnerschaft?

Ziele und Aufgaben des Seminars sind praktische Rechtsvergleichung, Aufbau der zusätzlichen Schlüsselqualifikationen, Aneignung der interkulturellen Kompetenz und der Kompetenz der sozialen Interaktion, Gewährung der aktuellen Information, Kennenlernen der europäischen Kultur.  Das Seminar verfolgt das Ziel, bei der unmittelbaren Begegnung der  Teilnehmer mit der Wirklichkeit die Struktur und Besonderheiten der Arbeit der Staatsorganen Deutschlands kennenzulernen, Rechts- und juristische Ausbildungssysteme zu vergleichen, den aktuellen Stoff für Studien- und Wissenschaftsarbeit zu sammeln, die interkulturelle Kommunikation zu erweitern und zu stärken, Erfahrungsaustausch. Teilnahme an den Masterklassen, Untersuchung einer konkreten Strafsache, Besprechung der Menschenrechtsprobleme fordert eine gründliche vorherige Vorbereitung, Studium des deutschen, Europa- und Völkerrechts. Das Seminar formt die Fähigkeit, sich dem Problem entgegenzustellen, seine Lösung rationell zu finden. In der Zukunft sehen wir weiterhin bilaterale Seminare in Deutschland sowie in Russland:

  • es bestehen konkrete Vereinbarungen mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg bezüglich der Untersuchung der Strafsachen, der Anfertigung einer kriminal-technischer Expertise 
  • Teilnahme an den Sitzungen der EGMR-Kammern soweit als möglich
  • on-line Vorlesungen und Seminare der EGMR-Juristen für die Jurastudenten
  • weitere Teilnahme an den Seminaren für Menschenrechte mit der Diskussion über konkrete Fälle der Menschenrechtsverletzung, vorgeschlagen von russischer und deutscher Seite
  • der Unterlage über die Beteiligung am Seminar (Zertifikat 72 Stunden) den Status der Unterlage der internationalen Weiterbildung zu verleihen