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Entwicklung von Hohlfasern zur Gas-(Dampf)Trennung auf der Grundlage eines grünen Technologieansatzes und eines neuen 3D-Gewebedesigns von Membranmodulen

Die Bilder stammen alle vom ITA und vom TIPS RAS

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Namen der beteiligten Organisationen

  • A.V. Spitzeninstitut für Petrochemische Synthese (INKhS)
  • Institut für Textiltechnik Aachen (ITA)
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Namen der KoordinatorInnen

  • Prof. Vladimir V. Teplyakov
  • Prof. Dr. Thomas Gries

Kurzbeschreibung des Projekts / der Partnerschaft 

Historisch besteht ein langjähriger Wissenschaftsaustausch zwischen dem Institut für Textiltechnik Aachen (ITA) und Russland. So reist Prof. Gries regelmäßig nach Russland und hat seit 2013 eine Ehrendoktorwürde an der Moscow State University. Zur Stärkung der Kooperation hat das ITA einen Länderbeauftragten für Russland. Im Gemeinschaftsprojekt „Membranmodule“ zwischen TIPS RAS und dem ITA werden 3D-Filtermodule für die Gasfiltration entwickelt. Das ITA deckt dabei die textile Prozesskette ab, während das TIPS RAS den Gastransport durch die Membran untersucht.

Welche Synergieeffekte ergeben sich aus der Zusammenarbeit und welche Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie in der bilateralen Partnerschaft?

Synergieeffekte ergeben sich aus den Kompetenzen der Partner, die sich perfekt ergänzen und im Projekt iterativ genutzt werden. IHS RAS gehört zu den weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Grundlagenforschung von Membranprozessen. ITA als anwendungsorientiert deckt die Textilproduktion von der Herstellung von Spezialfasern bis zum fertigen 3D-Membranmodul ab. Von der erfolgreichen Zusammenarbeit zeugen mehrere gemeinsame Publikationen aus dem ersten Jahr des Projekts. Der Austausch von jungen Wissenschaftlern ermöglicht einen intensiveren und persönlicheren Wissenstransfer. Basierend auf den Ergebnissen des Projektes sind für die nächsten Jahre angewandte Entwicklungsprojekte in Zusammenarbeit mit deutschen und russischen Unternehmen geplant. Die Ergebnisse des Projekts können in verschiedenen Bereichen angewendet werden, da der Markt für Membrantechnologie jährlich um 8% wächst: CO2-Emissionen (Umwelt) und medizinische Anwendungen sind nur zwei gesellschaftlich bedeutsame Beispiele. Eine weitere langfristige Zusammenarbeit ist im Rahmen von persönlichen Seminaren geplant.