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Sibirische Permafrost-Ökosysteme im Wandel - über 25 Jahre gemeinsame Forschung

Seit mehr als 25 Jahren erforschen wir die Zusammenhänge von Permafrost, Biodiversität und Klima in enger und freundschaftlicher Zusammenarbeit. Mit gemeinsamen Arktis-Expeditionen, gemeinsam betriebenen Observatorien und Laboren und einem regen Austausch des wissenschaftlichen Nachwuchs liefern wir einen international einzigartigen und anerkannten Forschungsbeitrag zur einer der großen gesellschaftlichen Herausforderungen.


Dem Rätsel Depression auf der Spur

Wir sind den molekularen Mechanismen der Depression auf der Spur und konnten zeigen, dass die Fettsäure Palmitat eine entscheidende Rolle dabei spielt. Fehlt die Fettsäure, funktioniert ein wichtiger Serotoninrezeptor nicht richtig.  Die Folge ist Depression, die oft mit erhöhter Suizidalität verbunden ist. Wir konnten die zugrundeliegenden Steuerungsmechanismen identifizieren und darauf basierend, eine neuartige Behandlungsstrategie entwickeln.  Zurzeit arbeiten wir an einem Bluttest, der suizidale Neigungen bei depressiven Patienten frühzeitig zu erkennen hilft.

Kooperation Moskauer Staatliche Textil-Universität und der Hochschule Kaiserslautern, Campus Pirmasens

Die RSU und die Hochschule arbeiten seit 19 Jahren zusammen. Während dieser Zeit besuchten 2 Dozenten und 8 Aspiranten Kaiserslautern, um wissenschaftliche Forschungsprojekte durchzuführen. Ein Teil der Projekte wurden im Rahmen des russisch-deutschen Programms «Mikhail Lomonosov» und des DAAD-Programms «Ostpartnerschaften» durchgeführt. Von der Partnerseite waren an der RSU: 6 Professoren, Studenten, die am Konkurs «Shoes-Style» teilnahmen und der Student Kun A., der an der RSU seine Bachelorarbeit verfasste.

Erforschung der Struktur von Atomkernen in QCD und Photoproduktion von Jets am LHC

Unsere wissenschaftliche Zusammenarbeit begann 2014 mit einem Stipendium des DAAD und wurde ab 2017 in einem gemeinsamen Projekt von DFG und RFGF gefördert. Ziel ist die theoretische Unterstützung der Forschung am Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf, Schweiz und am zukünftigen Electron Ion Collider (EIC) am BNL in Brookhaven, USA. Die Zusammenarbeit führte bereits zu sechs begutachteten Publikationen und über zehn weiteren Publikationen.

Intellektuelles Kapital in der Wettbewerbsfähigkeit deutscher und russischer Unternehmen: Die Rolle von Talent Management

Nachdem die Projektpartner sich im Jahr 2015 im Rahmen einer Konferenz kennengelernt haben, wurden bereits im Herbst 2016 die 1. gemeinsamen Forschungsergebnisse vorgestellt. In 2017 und 2019 folgten die vom DAAD geförderten Forschungsaufenthalte von Dr. A. Veselova an der HAW Hamburg, die in gemeinsamen Publikationen sowie Bildungsprojekten – wie u.a. seit 2017 jährlich stattfindende Forschungstage zum Thema „Talent Management“ – resultierten. Das gemeinsame Paper zum Talent Management wurde in 2020 zum Best Paper 2020 Academy of Management IM Division Award nominiert.

20 Jahre wissenschaftliche und Bildungspartnerschaft zur Entwicklung innovativer russisch-deutscher Digitalisierungsprojekte für die Gestaltung und Steuerung komplexer Produktionsprozesse.

Durchführung gemeinsamer wissenschaftlicher Projekte mit der russischen und deutschen Industrie zur Entwicklung digitaler Technologien für die Gestaltung von Produktionslinien, die Verarbeitung großer Mengen von Produktionsdaten und die Verwaltung der Qualität von Zielprodukten sowie für Schlüsselindikatoren für die Produktionseffizienz unter Berücksichtigung des Umweltrecyclings (für die Herstellung von Polymermaterialien und Produkten aus diesen keramischen Nanomaterialien, Stahl)

Russisch-tschetschenisch-deutscher Dialog auf dem Gebiet der Wissenschaft und Bildung

Die Zusammenarbeit der Tschetschenischen Staatlichen Universität mit der Freien Universität Berlin ermöglicht vor allem die Bekanntschaft mit der Forschungs- und Bildungserfahrung Deutschlands, die Einrichtung von Forschungsstätten, die Organisation von wissenschaftlichen Projekten und Konferenzen und vieles mehr.

Seismologie und Neotektonik der Laptewsee-Region (SIOLA)

In der Laptewsee lässt sich der Übergang von ozeanischer Meeresbodenspreizung zu kontinentaler Dehnung studieren. Nach einem Treffen 2014, wurden bereits 2015 die Übereinkunft zur wissen-schaftlichen Zusammenarbeit unterzeichnet und eine erste Expedition durchgeführt. Seit 2016 wird die Erdbebenaktivität mit Landstationen registriert. Es werden jährlich gemeinsame Feldarbeiten durchgeführt. Seit 2018 sind Ozeanbodenseismometer in der Laptewsee im Einsatz. Eine Vielzahl weiterer russischer und deutscher Partnerinstitute tragen zum Gelingen der Zusammenarbeit bei.

Economics, Ecology and Infrastructure at High-Speed Railways (EEIHSR)

Die Geschichte der Zusammenarbeit zwischen PGUPS und TUD reicht über 50 Jahre zurück. Akademische, wissenschaftliche und kulturelle Kontakte begannen in den 1970er Jahren. Bis Ende der 1980er Jahre gab es einen Studenten- und Dozentenaustausch, gemeinsame wissenschaftliche Forschung, die zur Entwicklung der Zusammenarbeit der beiden Universitäten beigetragen haben. Diese Kontakte, die in den 2000er Jahren unter modernen Bedingungen wieder aufgenommen wurden, führen immer noch zu einer erfolgreichen Entwicklung der Universitäten in Wissenschaft und Lehre.

Russland und Deutschland: eine Analyse der intellektuellen Traditionen

Das „Internationale Laboratorium zur Erforschung des intellektuellen Dialogs zwischen Russland und Europa“ kooperiert seit 2018 u.a. mit dem Lehrstuhl für slawische Literaturen und Kulturen der Universität Passau, dem Institut für Slavistik der TU Dresden und mit dem Deutsch-Russischen Kulturinstitut in Dresden. Bisher 8 Konferenzen, deutsch-russische Projekte und zahlreiche Publikationen tragen zur weiteren Vertiefung des deutsch-russischen Dialogs im Bereich der Wissenschaft und Kultur bei.

Entwicklung von Hohlfasern zur Gas-(Dampf)Trennung auf der Grundlage eines grünen Technologieansatzes und eines neuen 3D-Gewebedesigns von Membranmodulen

Historisch besteht ein langjähriger Wissenschaftsaustausch zwischen dem Institut für Textiltechnik Aachen (ITA) und Russland. So reist Prof. Gries regelmäßig nach Russland und hat seit 2013 eine Ehrendoktorwürde an der Moscow State University. Zur Stärkung der Kooperation hat das ITA einen Länderbeauftragten für Russland. Im Gemeinschaftsprojekt „Membranmodule“ zwischen TIPS RAS und dem ITA werden 3D-Filtermodule für die Gasfiltration entwickelt. Das ITA deckt dabei die textile Prozesskette ab, während das TIPS RAS den Gastransport durch die Membran untersucht.

Universitäten zusammenbringen, neues Jahrzehnt - neue Möglichkeiten

Die Universität Omsk und die Jade HS blicken auf eine 10jährige Zusammenarbeit zurück, die als TEMPUS Projekt zum Thema Tourismuswirtschaft begann. Inzwischen wurde die Kooperation auf andere Fachbereich ausgedehnt. Jährlich finden Studenten- und Mitarbeiteraustausche statt zu Intensivsprachkursen und zum Erfahrungsaustausch. Ziele sind, sprachliche und kulturelle Brücken zu bauen, den Internationalisierungsprozess beider Hochschulen voranzutreiben sowie gemeinsame Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

Omicsglioma – Vorhersage des Therapieerfolgs von Glioblastomen des Menschen durch zeitoptimierte Hochdurchsatz-Sequenzierung (NGS) und Analyse von an die Progressionsmechanismen adaptierten bioinformatischen Algorithmen

Unser Team konnte mithilfe der Finanzierung durch Eurotransbio EU und russische Co-Finanzierungs-Programme eine interdisziplinäre Deutsch-Russische Kooperationen in der onkologischen Präzisionsmedizin etablieren. Dabei soll eine Bioinformatische Auswertung der molekularen Diagnostik mittels Hochdurchsatz PCR zu einer individuellen Abschätzung der Wirksamkeit verschiedener Anti-Krebsmedikamenten genutzt werden. Wir konnten bereits zwei Originalarbeiten publizieren und damit beginnen den von uns entwickelten Ansatz in der Klinik zu überprüfen.

CobuSibirsk - Gemeinsame Studentenprojekte

Studierende der NSUEM Nowosibirsk und der HS Coburg führen zweimal jährlich eine Lehrveranstaltung in Form eines Projektes durch. Im Projekt wird eine Aufgabe für deutsche und russische Unternehmen von einem interdisziplinären Studententeam unter der Leitung von Professoren beider Universitäten gelöst. Die Projektarbeit erfolgt online und onsite. Das letztere wird in Form einer 10-tätgiger Dienstreise nach Novosibirsk und nach Coburg organisiert. In den vergangenen 5 Jahren wurden 10 Projekte für 9 Firmen aus beiden Ländern abgeschlossen, etwa 100 Studenten nahmen an dem Projekt teil.

CAMAFAN

Die UNECON und die TU Darmstadt kooperieren seit 1988. Ausgangspunkt war ein gemeinsames, DAAD-finanziertes Promotionsvorhaben. 1995 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen beiden Universitäten unterzeichnet. Seitdem finden regelmäßig ein Studierenden- und Dozentenaustausch sowie gemeinsame Forschung statt. Seit 2005 wird jährlich ein Kooperationsseminar mit Studierenden beider Universitäten organisiert, das wechselseitig in Darmstadt und St. Petersburg stattfindet.

Legislative, Exekutive und Judikative in Deutschland

Das Land Baden-Württemberg pflegt seit über 30 Jahren eine Partnerschaft zu der Oblast Swerdlowsk. Im Rahmen dieser Vereinbarung pflegt das Internationale Forum Burg Liebenzell eine Bildungspartnerschaft zur Jurauniversität Jekaterinburg. Zu den Inhalten gehören regelmäßige Besuche und Seminare. Der didaktische Ansatz der Seminare, die hier in Deutschland durchgeführt werden liegt im Besonderen im Erleben der realen Welt der Justiz und dem Erfahrungsaustausch unter den Juristen.

Dialogue Systems - Bi-National Research Activities

Ziel der Aktivitäten ist die gemeinsame Betreuung russischer Nachwuchswissenschaftler im Rahmen gemeinsamer Abschlussarbeiten und kooperativer Promotionen (Co-Tutuelle). Die Studierenden forschen im Bereich des Maschinellen Lernens, der künstlichen Intelligenz und der Sprachtechnologie. Das Vorhaben besteht kontinuierlich seit 2009 und wird durch den DAAD finanziell gefördert.

Hochschulkooperation Kuban State university of Technology - DIL Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V.

Die Partnerschaft zwischen KubSTU und DIL hat 2019 offiziellen Charakter gewonnen und es wurde ein Abkommen über die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Akademische Mobilität unterzeichnet (https://kubstu.ru/r-8819). Im Rahmen des Programms des Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulbildung der Russischen Föderation und DAAD hatte Associate Professor Shorstkii während seines Forschungsaufenthalt die Möglichkeit eine starke Partnerschaft zwischen den beiden Institutionen zu etablieren und sich über alternative Technologien auszutauschen.

Germanistische Institutspartnerschaft (GIP) als Weg zu neuen Kompetenzen und Möglichkeiten

Die seit 2013 vom DAAD geförderte Germanistische Institutspartnerschaft (GIP) umfasst bislang über 90 Studien- und Forschungsaufenthalte von Studierenden, Doktoranden und Dozierenden. Konkrete Produkte unserer Lehr- und Forschungsprojekte sind der dt.-russ. Reiseführer „Spaziergänge durch Wolgograd“, das 5-sprachige Touristikportal „Reiseland Wolgograd“, ein kompetenzorientiertes Übersetzungslehrbuch Tourismus sowie Übersetzung und Publikation von Germersheimer Beiträgen zur Translationswissenschaft mit fünf Partnern in Russland.

Deutsch als Berufssprache für eine erfolgreiche Karriere

Im Projekt „Deutsch als Berufssprache für eine erfolgreiche Karriere“ wird die Expertise aus beiden Ländern gebündelt, um junge Menschen erfolgreich auf das Berufsleben vorzubereiten! – Es geht um die Förderung einer berufsspezifischen Sprachbildung für junge Menschen. Für das erfolgreiche Bestehen im Beruf ist es relevant, Deutsch als Fremdsprache auch in beruflichen Kontexten erfolgreich und situationsgerecht anzuwenden. 

25 Jahre Wissensvermittlung zur nachhaltigen Landwirtschaft

1995 entstand die Partnerschaft der heutigen Staatlichen Süduraler Agraruniversität mit dem Verein Landwirtschaft und Oekologisches Gleichgewicht mit Osteuropa – LOGO e.V.
Seitdem nahmen mehr als 130 Studierende der Agraruniversität an den sechsmonatigen Fachpraktika und Seminaren zum ökologischen Landbau in Deutschland teil. Weitere Schwerpunkte der Fachseminare sind berufliche Bildung und erneuerbare Energien.

25 Jahre Zusammenarbeit zwischen der TU Darmstadt und der UNECON: Geschichte der Gegenwart und der Zukunft

Die UNECON und die TU Darmstadt kooperieren seit 1988. Ausgangspunkt war ein gemeinsames, DAAD-finanziertes Promotionsvorhaben. 1995 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen beiden Universitäten unterzeichnet. Seitdem finden regelmäßig ein Studierenden- und Dozentenaustausch sowie gemeinsame Forschung statt. Seit 2005 wird jährlich ein Kooperationsseminar mit Studierenden beider Universitäten organisiert, das wechselseitig in Darmstadt und St. Petersburg stattfindet.