Beteiligte Organisationen:

- Deutsch-Russisches Rohstoff-Forum; TU Bergakademie Freiberg, VNG AG

- Kompetenzzentrum für bergbautechnische Ausbildung

St. Petersburger Bergbauuniversität - Deutsch-Russisches Rohstoff-Forum - UNESCO

Klaus Töpfer

Schirmherr


Wladimir Litwinenko

KoordinatoR

KURZBESCHREIBUNG DES PROJEKTS / DER PARTNERSCHAFT

Das Deutsch-Russische Rohstoff-Forum wurde durch die Sankt-Petersburger Bergbauuniversität und die TU Bergakademie Freiberg mit Unterstützung der VNG AG und der OOO Gazprom Export 2006 in Dresden gegründet. Im Laufe von 14 Jahren seiner Existenz wurden auf Plattformen des Forums (im Rahmen der Konferenzen, Seminare und Arbeitsgruppen) aktuelle Fragen der deutsch-russischen Beziehungen auf dem Gebiet der Rohstoffe und Fragen der Nachhaltigkeit in Form offener Dialoge diskutiert. Ein besonders großes Augenmerk legt das Forum auf das Problem der Ausbildung der Fachkräfte und dem Austausch von Nachwuchswissenschaftlern beider Länder untereinander Die Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz hat sich als Plattform etabliert, bei der Nachwuchswissenschaftler beider Länder ihre innovativen Ideen vorstellen, ihre fachlichen Kenntnisse im Bereich der Rohstoffwirtschaft erweitern und miteinander diskutieren können. Jährlich nehmen daran über 300 junge Leute aus zahlreichen Hochschulen Deutschlands und Russlands teil. Seitens des Rohstoff-Forums werden jährlich Fördermittel für die Teilnahme der Nachwuchswissenschaftler an den Konferenzen und Exkursionen zugewiesen, die alle Kosten der Teilnehmer abdecken.

WELCHE SYNERGIEEFFEKTE ERGEBEN SICH AUS DER ZUSAMMENARBEIT UND WELCHE ENTWICKLUNGSMÖGLICHKEITEN SEHEN SIE IN DER BILATERALEN PARTNERSCHAFT?

Aufgrund der tiefen gegenseitigen Abhängigkeit Deutschlands und Russlands und der Notwendigkeit der Weiterentwicklung der Kooperation bei Zukunftsfragen auf den Gebieten von WirtschaftWissenschaft und Bildung schafft die Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern an der Diskussion die Basis für engere technologische, wissenschaftliche und Ausbildungskooperation unserer Staaten. Die Nachwuchswissenschaftler bekommen die Chance, ihre Ideen zu entwickeln und zu präsentieren, Meinungen mit Kollegen auszutauschen und von Experten bewerten zu lassen. Dies wurde dank verschiedener Projekten des Forums möglich, inklusive gemeinsame Forschungen, Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen, Seminaren, Ausbildungsprogramme für Inklusivstudium, Doppeldiplome und sowie PhD-Doppeldiplome. Seit 2017 findet im Rahmen der jährlichen Rohstoff-Konferenz eine Vorkonferenz für Nachwuchswissenschaftler statt. Das Programm der Vorkonferenz beinhaltet Case-Wettbewerbe, wissenschaftliche Vorträge, Posterpräsentationen und Workshops mit führenden Experten der Branche. Es wird geplant, das Programm 2020 fortzusetzen.

Programm des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums fuer Nachwuchswissenschaftler

Kategorie «Wissenschaftlicher Nachwuchs»

Das Deutsch-Russische Rohstoff-Forum wurde im Jahr 2006 von der Technischen Universität Bergakademie Freiberg und der St. Petersburger Bergbauuniversität, den ältesten Montanhochschulen der Welt, in Dresden in Anwesenheit des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin und der Bundeskanzlerin der BRD Angela Merkel gegründet. Das Forum wird von den Großunternehmen unterstützt, in Deutschland von «Verbundnetz Gas AG», in Russland von PAO „FOSAGRO“, PAO „SIBUR“, PAO „GAZPROM“. 

Der Schirmherr von der russischen Seite ist der Rektor der St. Petersburger Bergbauuniversität, Professor W. Litvinenko, von der deutschen Seite Professor Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Unter-Generalsekretär der Vereinten Nationen.

Im Laufe von 12 Jahren seiner Existenz hat das Forum seine Wirkungskraft und außerordentliche gesellschaftlich-politische Bedeutung nachgewiesen und wurde zu einem bedeutenden Dialogplattform, wo die aktuellsten Fragen der deutsch-russischen Beziehungen auf dem Gebiet mineralischer Rohstoffe sowie wichtige außenpolitische und geopolitische Aspekte diskutiert werden.

Als Hauptereignis des Forums wird die jährliche Rohstoff-Konferenz durchgeführt, die im jährlichen Wechsel in Deutschland und Russland unter Teilnahme von über 1 Tausend Personen, unter denen mehr als 300 Nachwuchswissenschaftler aus beiden Staaten, veranstaltet wird.

ZIELE

Die Aufgaben des Programms sind mit Berücksichtigung globaler Änderungen auf dem Gebiet der Ausbildung und Technologie gestellt, und zwar: 

Konstituierung eines einheitlichen Bildungsraums, der auf die Erhöhung der globalen akademischen Mobilität der Studenten, Doktoranden und Dozierenden aus den Universitäten Deutschlands und Russlands gezielt ist;


Flexibles Angebot der Universitäten und ihre Anpassung an die Nachfragen des Arbeitsmarktes;


Werbung der Businessbranche an bildungswissenschaftliche Prozesse und Ausbildung von qualifizierten Fachkräften;


Bildung des Finanzmittelsystems für internationale Lehrprogramme;


Wissenschaftliche und methodologische Unterstützung der Forschungen von Nachwuchwissenschaftlern.


St. Petersburger
Berbauuniversität
- DFFR
facts and figures


ZIELE

Fachkräftemangel im Rohstoffkomplex ein supranationales Problem ist

In klarer Erkenntnis der Lage, dass Fachkräftemangel im Rohstoffkomplex ein supranationales Problem ist, dass die aktuelle Situation mit der Belegschaft in der Branche nicht den innovativen und forschungsintensiven Aufgaben der Entwicklung der Branche entspricht und dass es grenzenübergreifende Konkurrenz bei Werbung hochqualifizierter Fachkräfte bei Unternehmen des Rohstoffsektors besteht, setzt sich das Forum insbesondere für die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern ein;


Das Programm verfolgt das Ziel, Voraussetzungen für Erschließung begabter Nachwuchswissenschaftler zu schaffen, die künftig die Entwicklung der Branche bestimmen sollen, und die Werbung dieser Nachwuchswissenschaftler an die Arbeit an Universitäten und Unternehmen Deutschlands und Russlands im Rohstoffbereich;


Von dem Organisationsausschuss des Forums wurde das Programm der Finanzhilfeunterstützung aller Richtungen entwickelt und realisiert, um Ziele und Aufgaben des Programms für Nachwuchswissenschaftler umzusetzen.


Für die Realisierung des Programms für Nachwuchwissenschaftler wurde im Jahr 2019 von der russischen Seite 250.000 Euro ausgegeben
250.000
Euro

ZIELE

Die Fragen der wirtschaftlichen und technologischen Kooperation haben immer eine wichtige und oft prägende Rolle in den deutsch-russischen Beziehungen gespielt

Die Rohstoffressourcen bleiben dabei das wichtigste wirtschaftliche Bindeglied zwischen Russland und Deutschland;


Deutschland hat immer noch das Interesse an der Erhaltung und Erweiterung der Möglichkeiten, das Pipeline-Gas aus Russland zu bekommen. Für Russland ist es sehr wichtig, den Zugang zu den deutschen Technologien zu haben, weil sie die Entwicklung der russischen Wirtschaft fördern;


Viele vorhandene bilaterale Kontakte und Projekte im Business-, Wissenschaft- und Bildungsbereich bestätigen die tiefe wechselseitige Verbindung und die Notwendigkeit der weiteren Dialog- und Kooperationsentwicklung zwischen Russland und Deutschland. Auf dem Gebiet der Mineralrohstoffressourcen sind aber die Grundwidersprüche in den Beziehungen zwischen den Staaten und Regionen;


Deswegen sind solche offene Expertplattformen für den bilateralen Dialog im Rohstoffbereich wie das Deutsch-Russische Rohstoff-Forum für die Festigung und Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen sehr wichtig.


Die 13. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz findet vom 28. bis zum 30. April 2021 in Obhut des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer in Leipzig statt

ZIELE

Eine besondere Bedeutung hat jetzt die Werbung von Nachwuchskräften an die Diskussion über die Fragen der deutsch-russischen Kooperation im Rohstoffbereich

Die Teilnahme der besten jungen Forscher an der Arbeit des Forums ist ganz wichtig. Sie werden die Personen, die in 10-20 Jahren in sehr wichtigen Wissensbereichen wie Energiemarkt, alternative Energietechnik, Klimawandel, sowie Abbau von Mineralressourcen die Entscheidungen treffen werden;


Die heutige Vorstellung über die zukünftigen Partner beeinflusst die Entscheidungen der Nachwuchswissenschaftler Russlands und Deutschlands in der Folgezeit;


Das ermöglicht effizient einen festen Grund zu der langfristigen technologischen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten in der Zukunft zu legen.


Dank diesem Förderprogramm nehmen jährlich über 300 junge Wissenschaftler aus Ressourcenuniversitäten Deutschlands und Russlands am Forum teil 
300
Da das Interesse der Nachwuchswissenschaftler an dem Forum konsequent steigt, wurde seit 2015 das Programm erweitert und die Vorkonferenz für Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des Forums veranstaltet
2015

ZIELE

Von dem Organisationsauschuss werden jährlich Fördermittel für die Teilnahme der Nachwuchswissenschaftler an den Projekten des Forums zugewiesen, die alle Kosten der Teilnehmer – Flugkosten, Unterkunft und Teilnahme am Programm – abdecken

Für das Auswahlverfahren der Teilnehmer wird der Wettbewerb der innovativen Projekte und wissenschaftlichen Artikel durchgeführt. Der Fachausschuss besteht aus den führenden Lehrkräften der Universitäten, Vertretern von DAAD und aus anderen Bildungs- und Wissenschaftsstiftungen und Unternehmen Russlands und Deutschlands;


Nach der Vorkonferenz werden wissenschaftliche Berichte der Teilnehmer in einem Einzelband des Verlags CRС Press (Verlagshaus Taylor & Francis Group) veröffentlicht. Die Berichte werden in SCOPUS registriert;


Seit 2015 wird der Preis der Saarländischen Stahlindustrie im Rahmen der alljährlichen Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz an die drei besten Studenten und Doktoranden verliehen. Diese werden für herausragendes Engagement und besondere Leistungen im Bereich „Rohstoffe“ ausgezeichnet. Der Preis wurde von der Montan-Stiftung-Saar auf die Initiative von Herrn Hans-Joachim Welsch, Vorstand von ROGESA und Mitglied des Präsidiums des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums, ausgelobt;


Im Programm des Forums 2020 ist die aktive Teilnahme der jungen Forscher am Hauptprogramm vorgesehen. Die Preisträger der Sektionstagungen der Vorkonferenz für Nachwuchswissenschaftler werden zur Teilnahme an den Paneldiskussionen zusammen mit den namenhaften Teilnehmern eingeladen. Die jungen Forscher können auch die wirkliche finanzielle Unterstützung für die Entwicklung eines Hightech-Projektes von Businesspartnern des Forums bekommen.


Kontakt DE

ANSPRECHPARTNER FÜR DEUTSCHLAND im Deutsch-Russischen Rohstoff-Forum

Klaus Töpfer

Schirmherr 

https://www.rohstoff-forum.org/

Kontakt RU

Ansprechpartnerin für RUSSLAND an der ST. PETERSBURGER BERBAUUNIVERSITÄT

Wladimir Litwinenko

Rektor des St.Petersburger Berbauuniversitaet, Co-Schirmherr des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums

rectorat@spmi.ru

https://www.rohstoff-forum.org/ru/
http://en.spmi.ru/