Beteiligte Organisationen:

- Universität Duisburg-Essen

- Nationale Universität für Forschung und Technologie „MISIS”

Dr. Ulf Wiedwald

Koordinator
Universität Duisburg-Essen


Prof Dr. Maxim Abakumov

Koordinator
Nationale Universität für Forschung und Technologie „MISIS”

KURZBESCHREIBUNG DES PROJEKTS / DER PARTNERSCHAFT

Krebs – nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Magnetische Nanomaterialien können helfen, Therapie und Diagnostik (kurz Theranostik) bei Tumorerkrankungen zu verbessern, um die Lebenszeit der Patienten zu verlängern. Durch die fachübergreifende Grundlagenforschung von Physikern, Chemikern und Biologen ist es gelungen, hybride Nanopartikel aus Magnetit-Gold herzustellen. Ein vielversprechender Ansatz, da bereits die Wirksamkeit magnetischer Ferrit-Nanopartikel bei der Tumor-Behandlung durch magnetische Hyperthermie bewiesen werden konnte.

WELCHE SYNERGIEEFFEKTE ERGEBEN SICH AUS DER ZUSAMMENARBEIT UND WELCHE ENTWICKLUNGSMÖGLICHKEITEN SEHEN SIE IN DER BILATERALEN PARTNERSCHAFT?

Der Startschuss zur Zusammenarbeit des Teams aus deutschen und russischen Wissenschaftlern fiel 2017/18: Priv. Doz. Dr. Ulf Wiedwald, Arbeitsgruppenleiter an der Universität Duisburg-Essen, wurde zum Gastprofessor der National University of Science and Technology in Moskau berufen. Drei Jahre später verbindet das Projekt „Nanohybride für die Theranostik“ auf wegweisende Art die gemeinsame Forschung im Labor mit der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern durch Vorlesungen und individuelle Förderung. Diese offene und transparente Partnerschaft, bestehend aus deutschen Physikern und russischen Chemikern sowie Biologen, hat das Ziel, Krebserkrankungen mittels neuer wissenschaftlicher Ansätze zu bekämpfen. Durch zahlreiche gegenseitige Besuche wurde die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderte Zusammenarbeit beständig intensiviert: Expertise und Forschungsinfrastruktur wurden zusammengeführt, Ideen in Innovationen umgesetzt. Einladungen zu internationalen Konferenzen und vier gemeinsame Publikationen in renommierten Fachzeitschriften verdeutlichen die bisherige Erfolgsgeschichte, die fortgesetzt werden soll.

INFo

Nanohybride für die
Theranostik

Spitzenforschung

Nanohybride für die Theranostik

Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Wir entwerfen, präparieren und testen magnetische Nanohybridpartikel für die Kombination von Therapie und Diagnostik, d.h. Theranostik.

Unsere Grundlagenforschung zielt auf verbesserte Behandlungs- strategien zur Verlängerung der Lebenszeit der Patienten ab. Die beiden Teams ergänzen sich gegenseitig und Physiker, Chemiker und Biologen forschen zusammen. In diesem Sinne unterrichten wir den wissenschaftlichen Nachwuchs über die Grenzen der Naturwissenschaften hinweg.

In unserem gemeinsamen Projekt führte die fruchtbare Zusammen-arbeit zur Herstellung neuer Materialien für die Theranostik von Tumorerkrankungen.

Die entwickelten Magnetit-Gold Hybrid-Nanopartikel sind eine ideale multifunktionale Plattform für weitere Forschung

Magnetische Ferrit-Nanopartikel haben bereits ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Tumoren durch magnetische Hyperthermie bewiesen

ZIELE

Erfolgsgeschichte des Projekts in Stichworten:

Deutscher Partner Gastprofessor bei NUST «MISiS» 2017/18;


Zwei junge Wissenschaftlerinnen aus Moskau in Duisburg;


Förderung durch den DAAD;


Einladungen zu internationalen Konferenzen;


4 gemeinsame Veröffentlichungen in international anerkannten Zeitschriften.


HOCHSHULKOOPERATION
NUST MISIS - Uni
Duisburg-Essen


Kontakt DE

Ansprechpartner für DEUTSCHLAND an der Universität Duisburg-Essen

Ulf Wiedwald

Priv. Doz. Dr. rer. nat. von Universität Duisburg-Essen


Kontakt RU

Ansprechpartner für RUSSLAND an der NUST MISiS

Maxim A. Abakumov

Prof. Dr. von National University of Science and Technology NUST MISiS