Beteiligte Organisationen:

- Studentenwerk Freiberg

- Staatliche Universität Südural

Thomas Schmalz

KoordinatorInnen


Liudmila Shestakova

KoordinatorInnen

KURZBESCHREIBUNG DES PROJEKTS / DER PARTNERSCHAFT

Das Projekt wurde 2005 in Freiberg im Rahmen eines Tutorenprogrammes der Robert Bosch Stiftung initiiert. Es fanden 14 Sommerschulen statt, an denen mehr als 150 deutsche und 200 russische Studenten teilnahmen. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden mehrere Festivals (9 x Ethnic Cuisine, 4 x Foto, 1 x Summer School). Es entstanden u.a. zwei Filme (über die Tscheljabinsker Orgelhalle und über die Erinnerungen eines Deutschen in russischer Kriegsgefangenschaft). Im Jahr 2020 nahmen Studenten beider Länder an einer wissenschaftlichen Studie zur Integration der Gesellschaft während einer Pandemie teil.

WELCHE SYNERGIEEFFEKTE ERGEBEN SICH AUS DER ZUSAMMENARBEIT UND WELCHE ENTWICKLUNGSMÖGLICHKEITEN SEHEN SIE IN DER BILATERALEN PARTNERSCHAFT?

Partnerschaftsmodell – Sommeraustauschschulen: In dem jährlich stattfindenden Austausch, welcher i.d.R. ca. 4 Wochen andauert besuchen zuerst russische Studenten Deutschland und sind im Anschluss Gastgeber für die deutschen Studenten, welche nach Tscheljabinsk reisen.
Das Projekt ermöglicht es den Studenten, authentisch Kultur zu verstehen. Als Ergebnis des Projekts entstanden mehrere kreative Initiativen. Die Lehrmethoden der Intensivkurse von RCTs und DaF wurden verbessert und an das entsprechende Publikum angepasst.
Die Studenten sind jeweils Gast und Guide zugleich. Daraus entwickeln sie interkulturelle Kompetenzen, ein Verständnis für den Anderen und vor allem Interesse für ihre eigene Kultur und Region, die sie den Gästen mit Stolz und Respekt gegenüber dem eigenen historischen Erbe vermitteln. Während des Projekts wurden neue touristische Routen erschlossen, welche die Besonderheiten der Regionen hervorheben.
Künftig sind die Entwicklung von Mobilitätsprogrammen für Studenten, die Stärkung der interkulturellen Zusammenarbeit und die Vertiefung der interregionalen, wissenschaftlichen Zusammenarbeit geplant. Aufgrund der technologischen Ausrichtung beider Regionen ist dies besonders vielversprechend.

INFo

German Russian Summer
School (GRSS)

Ein gemeinsames Austauschprojekt des Freiberger Studentenwerks und der Staatlichen Universität Süd Ural


2005

Studentenwerk der Bergakademie Freiberg nimmt an Programmen der Robert-Bosch-Stiftung teil. Ein Student der SÜSU kommt nach Freiberg zur DAAD-Fortbildung

2006

Delegation des SFW besucht die SÜSU, es wird ein Vertrag unterschrieben und die erste Sommerschule organisiert

2008

Die erste Studentenzeichnungsausstellung in Tscheljabinsk zum Thema Freiberg

2009

Der erste gemeinsame Film

2007, 2011-2019

Festivale der ethnischen Küche

2013-2017

Fotoausstellungen

2012, 2016 - 2019

Kulturfestivale im Rahmen der Sommerschulen

2020

Gemeinsame wissenschaftliche Untersuchung

ZIELE

ZIELE DES Studentenwerk Freiberg - Staatliche Universität Süd Ural:

Verstärkung der positiven Wahrnehmung des anderen Landes und Herausbildung des Stolzgefühls für das eigene Land 

(Wanderungen in der Ural –und Sächsischen Schweiz, Ausflüge nach “Bashow-Märchen-Orten”, Stollenbesuche in Freiberg, Ausflüge nach ethnischen Kasaken-Dörfern, Zusammenstellung von eigenen Ausflügen);

Herausbildung der Fertigkeiten für Organisationsarbeit ( freiwillige Arbeit), Schaffung der Atmosphäre für gegenseitige Achtung, Interesse und Zusammenarbeit

(Studenten “fiebern” zusammen für die Hockey-Mannschaft Traktor mit, backen zusammen Pfannenkuchen, treiben Sport u.ä. Nach Bachelor-Abschluss kehren unsere Studenten in das Partner-Land zurück, um an Master-Studiengängen bzw. Semester- und Jahresprogrammen der akademischen Mobilität teilzunehmen, Betreuer für andere Deutsche/ Russen zu werden);

Erhöhung der Bildungsqualität: Entwicklung der Fremdsprachenmethodik für Russisch und DaF und deren Anpassung an verschiedenen Zielgruppen. 

Deutsche und russiche Studenten 3 Wochen lang einen täglichen ( je 5 Stunden) Sprachunterricht mit Sprachträgern, was vollständiges Eintauchen in die Sprache ermöglicht und hilft, Sprachbarriere zu bewältigen. Die Lehrer bekommen dadurch die Möglichkeit, Ihre Unterrichtsmethodik universell zu machen bzw. diese anzupassen, um die weiter bei MOOC-Kursen für ausländische Studenten und bei Modellierung des Russischen durch neuronale Netze zu benutzen;

Beginn der gemeinsamen wissenschaftlichen Untersuchungen

Zwischenkulturelles Projekt für Gesellschaftsintergration während der Selbstisolation ( März-Mai 2020), Befragung, Analyse und Darlegung der Ergebnisse in einem Artikel;

Kontakt DE

Ansprechpartner für DEUTSCHLAND an Studentenwerk Freiberg

Thomas Schmalz

Geschäftsführer von Studentenwerk Freiberg


Kontakt RU

Ansprechpartner für RUSSLAND an der STAATLICHE UNIVERSITÄT Süd Ural

Liudmila Shetakova

Leiter von Süd Ural Staat Univerzität