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Bildung und Wissenschaft leisten einen großen Beitrag zur Entwicklung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Ländern

Igor Maksimtsev, Rektor der Staatlichen Universität für Wirtschaft und Finanzen St. Petersburg (SPbSUE)

Bildung und Wissenschaft leisten einen großen Beitrag zur Entwicklung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Ländern

Das Deutsch-Russische Jahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020 soll der Zusammenarbeit der Wissenschaftler beider Länder neue Impulse geben und das Zusammenwirken zwischen Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen transparenter machen. An welchen mit dem Themenjahr verbundenen Initiativen hat ihre Universität teilgenommen und welche Ergebnisse haben sie gebracht? Welche Praktiken haben sich als wirksamste erwiesen?

Die SPbSUE arbeitet seit vielen Jahren aktiv mit deutschen Universitäten zusammen. Die Universitätspartnerschaften basieren auf bilateralen Vereinbarungen zur Umsetzung akademischer Mobilitätsprogramme für Studierende und Hochschulpersonal sowie zur Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte.

Im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020 wurden mehrere Gastbesuche deutscher Wissenschaftler in der SPbSUE veranstaltet. Dank ihrer Vorträge und Tagungen wurden aktuelle Fragen der Wirtschaftsdigitalisierung, der Grünen Logistik, der rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte der Hafenentwicklung, der Sportökonomie, der Digitalisierung des Finanzsektors und der russisch-deutschen Zusammenarbeit im Allgemeinen beleuchtet.

Im Herbst 2018 fand ein gemeinsamer Workshop zum Thema „Börsenspiel“ statt, bei dem der Ehrenprofessor der Technischen Universität München, Vorsitzender der Bayerischen Sparkassen, Rudolf Faltermeier, traditionell einen Gastvortrag hielt. Das Projekt läuft seit 2003 und ermöglicht es den Studierenden, ihre Kräfte im Börsenhandel zu erproben, ihre Führungsqualitäten zu testen und sich Geschäftshypothesen im Echtzeit-Modus genauer anzuschauen.

Im März 2019 wurde von Michael Kranhold, Ehrenprofessor der SPbSUE, Leiter der Abteilung Kundenmanagement der 50Hertz Transmission GmbH, ein Vortrag zum Thema „Strategien eines modernen Energieunternehmens am Beispiel der Gesellschaft 50Hertz“ gehalten.

Im April 2019 veranstaltete die SPbSUE die X. Jubiläumskonferenz „Finanzarchitektur: rasante Wirtschaftsentwicklung unter Bedingungen externer Schocks und interner Widersprüche“, die den aktuellen Trends der Finanzmarktentwicklung gewidmet war. Traditionell nahmen Mitglieder des Wissenschaftsrates des Internationalen Forschungszentrums für aktuelle Probleme der Finanzmärkte aus Deutschland aktiv an der Konferenz teil, und zwar als zentrale Vortragende und Experten auf der Plenartagung, an runden Tischen, und hielten Gastvorträge für Doktoranden sowie Workshops und Geschäftsverhandlungen ab.

Ebenfalls im April 2019 wurde unsere Universität von der Delegation der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin unter der Leitung von Professor Andreas Zaby besucht.

Im Mai 2019 fand an der Universität Potsdam (Deutschland) ein weiteres internationales Seminar zum Thema „Wirtschaftliche und finanzielle Veränderungen in der eurasischen Dynamik: Potenzial der EU für eine neue Kooperation mit Russland“ statt. Die nach den Seminarergebnissen verfassten Artikel wurden in der deutschen Zeitschrift „WeltTrends“ veröffentlicht.

Zu einem weiteren markanten Ereignis des Jahres 2019 wurde das traditionelle 14. Russisch-deutsche wissenschaftliche Seminar „Wirtschaftliche Auswirkungen der digitalen Transformation in Europa“ zusammen mit Masterstudenten der Technischen Universität Darmstadt. Während einer Woche präsentierten Studierende beider Universitäten die Ergebnisse empirischer Untersuchungen zu aktuellen Themen in den Bereichen Finanzmarktentwicklung sowie Bank-, Versicherungs- und Investitionstätigkeiten.


Mit welchen Universitäten in Deutschland kooperiert Ihre Universität? In welchen Bereichen und Projekten? Welche Ergebnisse würden Sie besonders hervorheben?

Im Jahr 2002 wurde am Standort der Abteilung für internationale Zusammenarbeit der SPbSUE das Russisch-Deutsche Zentrum (RDC) eingerichtet, um den Austausch von Studierenden und Hochschulpersonal zu koordinieren und gemeinsame Konferenzen und Seminare zu organisieren. Derzeit kooperiert die SPbSUE mit 40 führenden Universitäten in Deutschland, wobei das Netzwerk der internationalen Kontakte jedes Jahr erweitert wird.

Zu den wichtigsten Partnern unserer Universität zählen die Technische Universität Darmstadt (TUD) (Prof. Dr. J. Schneider, Prof. Dr. D. Schiereck, Prof. Dr. V. Nitsch), die Goethe-Universität Frankfurt am Main (Prof. Dr. R. Maurer, Prof. Dr. G. Trummer, Prof. Dr. F. Gerlach), die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. D. Holtbrügge), die Technische Universität München (Prof. Dr. R. Faltermeier), die Universität Potsdam (Prof. Dr. D. Hummel), die Hochschule für angewandte Wissenschaften Zittau-Görlitz (Prof. Dr. K. Renker, Prof. Dr. F. Maiwald), die Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut (Prof. Dr. B. Mühlfriedel), die Steinbeis- Hochschule (Prof. Dr. W. Faix).

Eine Zusammenarbeit zwischen der SPbSUE und der TUD gibt es in vielen Bereichen. Im Rahmen des Hochschulpersonalsaustausches werden Gastvorträge und Seminare veranstaltet, um gegenseitige Wissensbereicherung und Verbreitung der besten Erfahrungen sicherzustellen. Die Forschungsaufenthalte für junge Forscherinnen und Forscher haben in 25 Jahren zur Ausbildung von mehr als 20 Kandidaten und Doktoren der Wissenschaften beigetragen, von denen 10 derzeit an ihrer Heimatuniversität als Lehrkräfte tätig und an den Partnerschaften aktiv beteiligt sind. Dank der Teilnahme am akademischen Mobilitätsprogramm konnten mehr als 40 Studierende aus beiden Ländern während des Themenjahres einzigartige Bildungserfahrungen sammeln. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit bietet Möglichkeiten für gemeinsame Forschungen, deren Ergebnisse in russischen und deutschen Ausgaben veröffentlicht werden. Das Kooperationsseminar „Dialog Darmstadt–St. Petersburg“ wird seit 2005 abgehalten und ermöglicht russischen und deutschen Studierenden die Teilnahme an Diskussionen zu aktuellen Wirtschaftsfragen, womit ein großes Potenzial für eine weitere Zusammenarbeit geschaffen wird.

Die SPbSUE ist ein Pionier bei der Erstellung von Doppelabschlussprogrammen mit europäischen Universitäten in Russland. Ein hervorragendes Beispiel für ein solches Programm ist der Masterstudiengang MiBA-ToM (Master of International Business Administration – Technologieorientiertes Management) zusammen mit der TU Braunschweig (http://iunecon.ru/iba_tom). Das Programm wird ausschließlich in englischer Sprache durchgeführt, die Studierenden verbringen ein volles Semester in Braunschweig und die Besten erhalten ein gutes DAAD-Stipendium.

Die Universität steht nicht still: Wir haben ein neues Modell für die Umsetzung internationaler Masterprogramme entwickelt, bei dem Studierende die Möglichkeit haben, ihr Studium mit einem oder zwei Diplomen abzuschließen, und das Programm selbst in russischer und englischer Sprache abläuft.

So wurde zum Beispiel zusammen mit der Fakultät für Rechtswissenschaften der SPbSUE und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Wismar (Deutschland) das internationale Masterprogramm „Wirtschaftsrecht“ mit Teilstudium in Englisch und der Möglichkeit des Bildungsabschlusses mit einem Diplom der HAW Wismar im Bereich Rechtswissenschaft (http://iunecon.ru/Economic_law) entwickelt.

Darüber hinaus führt die SPbSUE seit vielen Jahren zusammen mit der Fernuniversität Hagen ein Fernstudienprogramm für Wirtschaft in deutscher Sprache durch, das sich als bestes Fernstudienprogramm in Osteuropa erwiesen hat (http://iunecon.ru/distantsionnaya_prog), und hat in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden ein neues Programm im Bereich Management gestartet.


Welche Veranstaltungen im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020 bewerten Sie als die interessantesten und bedeutsamsten?

Die SPbSUE ist ein langjähriger Partner des Forums „Petersburger Dialog“. Zusammen mit meinem guten Freund, Mitglied des Rates der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Professor Wilfried Bergmann, leite ich die Arbeitsgruppe „Wissenschaft und Bildung“. Das Hauptziel unserer gemeinsamen Arbeit ist die Vertiefung der Kommunikation und des gegenseitigen Vertrauens in den russisch-deutschen Beziehungen durch Kooperationsentwicklung zwischen Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen in Russland und Deutschland mittels Aktivierung der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Vereinigungen, Universitäten und Schulen beider Länder. Solche Beziehungen bilden die Grundlage für aktive russisch-deutsche Beziehungen und sind ein wesentlicher Bestandteil der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland.

Im Rahmen des Themenjahres haben wir viele bilaterale russisch-deutsche Treffen abgehalten, bei denen wir Fragen der Entwicklung des Fernunterrichts, der Online-Bildungstechnologien sowie der Vernetzung im Bildungsbereich viel Zeit gewidmet haben. Zu jenem Zeitpunkt ahnte noch keiner von uns, wie aktuell die Fragen sein würden, die sich während der Pandemie vielen Universitäten stellten. Ende 2018 wurde jedoch mit Unterstützung des Forums „Petersburger Dialog“ in der SPbSUE das Seminar „Online-Bildung: Erfahrung von Russland und Deutschland“ abgehalten, in dem Berichte über die Erfahrungen der Hochschulen von St. Petersburg und Deutschland bei der Umsetzung der Online- Bildungsprogramme sowie Informationen zu neuen Bildungsplattformen und -technologien für die Online-Bildung vorgestellt wurden.

Es war eine sehr nützliche Veranstaltung, an der die Vertreter unserer Hochschulen aus der gesamten nordwestlichen Region sowie Spezialisten von IT-Unternehmen, die ihre Dienste auf dem Markt der Online-Bildung anbieten, teilnahmen. Die Seminarteilnehmer konnten sich nicht nur mit Erfahrungen ihrer Kollegen vertraut machen, die die Bildungsprogramme bereits in einem Online-Format umsetzen, sondern auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft im Allgemeinen und auf die Bildung im Einzelnen diskutieren. Es scheint mir, dass die Erfahrungen und Kontakte, die bei diesem Treffen gesammelt wurden, einigen Hochschulen später sehr geholfen haben, als sie mit dem unerwarteten Problem des Übergangs ihrer Tätigkeit auf das Online-Format konfrontiert wurden.

Ich betrachte auch die Unterzeichnung des Memorandum of Understanding im April 2019 zur Ausarbeitung von Vorschlägen, die die Herausbildung einer russisch-deutschen Netzwerkpartnerschaft zur Kooperationsentwicklung der Wissenschafts-, Berufs- und Wirtschaftsgemeinschaften gewährleisten, als eine der für unsere Universität bedeutsamsten Veranstaltungen. Die Gestaltung einer Netzwerkpartnerschaft, an der neben der SPbSUE und der Steinbeis-Hochschule bereits die Siemens AG, der BVMW, das Russische Zentrum für junge Unternehmer und das Russisch-Deutsche Forum beteiligt sind, soll im Rahmen der am 10. Dezember 2018 von den zuständigen Ministerien unserer Länder genehmigten Russisch-Deutschen Roadmap für Zusammenarbeit im Bereich Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation erfolgen. Zur Koordinierung der Aktivitäten bei der Gestaltung dieser Netzwerkpartnerschaft wurde von uns eine Arbeitsgruppe gebildet, die die Vertreter der folgenden russischen und deutschen Organisationen einschließt.

Eine der Hauptaufgaben der Partnerschaft ist die Entwicklung dualer Bildungsformen und die Beteiligung von Studierenden an Projektaktivitäten zu den praktischen Entwicklungsaufgaben der deutsch-russischen Zusammenarbeit im Wirtschaftsbereich. In diesem Jahr wurde bereits das Internationale Bildungsprojekt „Innovative Lösungen in der digitalen Beschaffung: Erfahrung russischer Unternehmen“ gemeinsam mit dem Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BVMW) gestartet.

Der BVMW wurde 1975 gegründet. Er umfasst mehr als 1 Million kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschafts- und Sozialsektoren in Deutschland mit einem Jahresumsatz von über 1 Billion Euro. Der Verband hat über 40 Repräsentanzen im Ausland, darunter auch in den USA, Frankreich, Japan, China, Indien, Brasilien, der Türkei und im Iran. Präsident des BVMW ist Mario Ohoven. 2018 wurde Ohoven für seine Leistungen im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen sowie für seine unternehmerischen und politischen Aktivitäten der Titel „Ehrendoktor und Ehrenprofessor der SPbSUE“ verliehen.

M. Ohoven und sein stellvertretender Vizepräsident des Verbandes, Professor Markus Jerger, haben mehrmals vor den SPbSUE-Studierenden Gastvorträge über die Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen in der dynamischen Weltwirtschaft sowie über gegenseitige Maßnahmen Russlands und Deutschlands zur Lösung der vordringlichsten Aufgaben unserer Zeit unter Berücksichtigung der Herausforderungen einer umfassenden Digitalisierung der wirtschaftlichen und sozialen Aspekte des Lebens sowie der Auswirkungen lokaler politischer Entscheidungen auf internationale Wirtschaftsbeziehungen gehalten.

Das gemeinsame Bildungsprojekt „Innovative Lösungen in der digitalen Beschaffung: Erfahrung russischer Unternehmen“ wurde von einem Mitglied des BVMW, der Unternehmensberatung Thorsten Gareis | Einkauf. Interim. Akademie., initiiert, einer der TOP deutschen Unternehmensberatungen. Das Projekt zielt auf eine umfassende Untersuchung des russischen Marktes der digitalen Beschaffung durch SPbSUE-Studierende unter Beteiligung führender inländischer Unternehmen und Universitätsdozenten ab.

Im Rahmen dieses Projekts untersuchten mehrere Projektteams von Studierenden verschiedener Niveaus, Bildungsbereichen und Studiengängen die Merkmale des Marktes der digitalen Beschaffung. Innerhalb des Projekts wurden am Beispiel Deutschlands vergleichende Studien zum Stand des Marktes der digitalen Beschaffung in Russland und der EU durchgeführt. Jedes Team untersuchte den Markt eines bestimmten Wirtschaftssektors: Öl- und Gas-, Pharma-, Einzelhandelssektor. In Anbetracht des durch die Pandemie bedingten aktuellen Standes der Weltwirtschaft wurde von Studierenden bei der Forschung auch COVID-19 berücksichtigt.

Der Prozess der Projektdurchführung wurde in mehrere Phasen unterteilt, in denen die Studierenden Interviews mit Spitzenunternehmen im Bereich digitaler Beschaffung führten, anfallende Fragen miteinander unter Verwendung verschiedener Kommunikationstechnologien diskutierten usw.

Die erste Phase des Projekts endete im Juni dieses Jahres mit einer Online-Konferenz unter Teilnahme der deutschen Partner Dr. Thorsten Gareis, Inhaber und Direktor der Gesellschaft Thorsten Gareis | Einkauf. Interim. Akademie. und Prof. Michael Vogelsang und Dr. Celine Nickol, Vertreter des BVMW. Auf der Konferenz präsentierten die Projektteams komplexe Analyseberichte in englischer Sprache, die von den deutschen Unternehmern hoch bewertet wurden. Nach dem Ende der globalen Pandemie und nach Öffnung der Grenzen zwischen unseren Ländern werden die besten Projektarbeiten und ihre Autoren der deutschen Geschäftsgemeinde, die dem BVMW in Berlin angehören, vorgestellt. Und die zweite Phase dieses Wettbewerbs fing schon in diesem Herbst an.

Zusammenfassend möchte ich noch einmal betonen, dass Bildung und Wissenschaft einen großen Beitrag zur Entwicklung des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Völkern sowie zur internationalen Zusammenarbeit leisten, womit sie die „dritte Mission“ der Universität erfüllen. Daher war die Initiative zur Durchführung des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020 so wichtig. Ich bin mir sicher, dass im Rahmen dieses Themenjahres sowohl frische Ideen generiert wurden, die als Grundlage für weitere wissenschaftliche und praktische gemeinsame Entwicklungen dienen werden, als auch neue gemeinsame Bildungsprogramme, die von der Wirtschaft und Geschäftswelt beider Länder nachgefragt werden. Die weitere Entwicklung der Integrationsprozesse in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Technologie wird die Ausbildung von Fachkräften für die Umsetzung gemeinsamer russisch-deutscher Projekte auf einer neuen Ebene ermöglichen. Dies ist besonders wichtig, da Russland und Deutschland immer strategische Partner waren und vom Grad ihrer gegenseitigen Kooperation in vielem das Wohlergehen auf dem gesamten eurasischen Kontinent abhängt.