• Über das Themenjahr
  • Partnerschaften im Themenjahr
  • Themen und Projekte
  • Leuchtturmprojekte
  • Forscherporträts
 

Dank der Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen wurden WissenschaftlerInnen unserer Universität zu Gewinnern des russischen Wettbewerbs „Vordenker der russischen Wissenschaft 2019“

Assija Timirjasowa, Rektorin der Kasaner Timirjasow-Innovationsuniversität (IEUP)

Dank der Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen wurden WissenschaftlerInnen unserer Universität zu Gewinnern des russischen Wettbewerbs „Vordenker der russischen Wissenschaft 2019“

An welchen mit dem Themenjahr verbundenen Initiativen hat Ihre Universität teilgenommen und welche Ergebnisse haben sie gebracht? Welche Praktiken haben sich als wirksamste erwiesen?

Im Jahr 2018 hat Dr. Elmira Schamilewna Schaimijewa, Professorin unserer Universität und Leiterin des Forschungslabors für Wissensmanagement, das DAAD-Stipendium „Wissenschaftliche Praktika für Wissenschaftler und Hochschullehrer“ gewonnen. Die Arbeit im Rahmen dieses Stipendiums wurde vier Jahre lang in Zusammenarbeit mit der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Technischen Universität Chemnitz durchgeführt.

Dank des Stipendiums konnte ein wissenschaftliches Praktikum an der Westfälischen Wilhelms-Universität stattfinden, wo das gemeinsame Forschungsprojekt „Management von Hightech-Business“ durchgeführt wurde. Als Ergebnis des wissenschaftlichen Praktikums wurden 2019 und 2020 zwei Monografien im Bereich des Managements der digitalen Wirtschaft veröffentlicht. Die Autoren der Monografien waren Wissenschaftler unserer Universität, der Westfälischen Wilhelms-Universität, der Technischen Universität und der Finanzuniversität des Präsidenten der Russischen Föderation.

Eine der Monografien, „Management der digitalen Wirtschaft. Management 4.0“, hat 2019 den Allrussischen Wettbewerb der Monografien „Vordenker der russischen Wissenschaft 2019“ in der Kategorie „Wirtschaft“ gewonnen und bei vielen renomierten Wettbewerben Anerkennung gefunden. Darüber hinaus hat das internationale Autorenteam zwischen 2018 und 2020 mehr als 16 gemeinsame Publikationen in Föderal- und Regionalzeitschriften veröffentlicht. 

Für September 2020 plant das internationale Autorenteam die Veröffentlichung des Lehrwerks „Management von Unternehmen der digitalen Wirtschaft“. Dieses Lehrbuch wurde im System der Hochschulbildung und der Fachausbildung als Lernhilfe für Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen „Management“, „Wirtschaft“ und „Innovation“ empfohlen.

Elmira Schamilewna ist dreimalige DAAD-Stipendiatin in Forschungsprojekten und leitet die internationale Zusammenarbeit der Universität mit deutschen Hochschulen. Im Jahr 2019 hat Elmira Schamilewna am Deutsch-Russischen Forum für Hochschulforschung im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018–2020 sowie an der Konferenz für AbsolventInnen deutscher Bildungsprogramme „Verantwortung in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur“ teilgenommen.

Anschließend hat Frau Schaimijewa die Leitung der wissenschaftlichen Arbeit in der Generierung von Ideen zur Verbesserung der Sozialpolitik russischer (Groß-)Städte in bestimmten Bereichen übernommen. In der Folge wurden zwei wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht, aber damit war die Arbeit noch nicht zu Ende. Die diese Forschungsprojekte zur Bewältigung sozialer Probleme von Städten, die auf Veränderungen sozialer Mechanismen und dem Einsatz digitaler Technologien beruhen, werden im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen in Münster und Chemnitz weiterentwickelt.


War es trotz der Pandemie möglich, zumindest einen Teil der akademischen Mobilitätsprogramme mit deutschen Hochschulen im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018/2020 durchzuführen? Was ist als nächstes in dieser Richtung geplant?

Bis auf zwei wissenschaftliche und praktische Konferenzen mit deutschen Partnern wurde alles getan. Es ist geplant, sieben Forschungsprojekte durchzuführen und danach Monografien, Lehrbücher und wissenschaftliche Beiträge zu veröffentlichen. Die Projekte sind der digitalen Transformation von Unternehmen, radikalen Innovationen der digitalen Wirtschaft, den elektronischen Behördendiensten und dem elektronischen Gesundheitswesen, dem Management von Objekten des geistigen Eigentums in der digitalen Wirtschaft und der Verbesserung innovativer Prozesse der digitalen Transformation am Beispiel der sozialen Sphäre gewidmet.

Darüber hinaus ist es geplant, angewandte Lösungen für die Projekte „Abfallsammlung und -recycling (Kunststoff)“ und „Gesundheit und Fast Food“ zu entwickeln und eine staatliche Registrierungsbescheinigung für ein Computerprogramm oder eine Datenbank zu erhalten. Die erstellten Algorithmen werden es erlauben, die Möglichkeiten des elektronischen Managements von Datenbanken im Gesundheitswesen, aber auch in anderen Bereichen der sozialen Sphäre zu optimieren und zu testen.



Mit welchen Hochschulen in Deutschland arbeitet Ihre Universität zusammen? In welchen Bereichen und Projekten? Welche Ergebnisse würden Sie besonders hervorheben?

Die Kasaner Timirjasow-Innovationsuniversität arbeitet mit zwei deutschen Universitäten zusammen: der Westfälischen Wilhelm-Universität in Münster und der Technischen Universität Chemnitz. Die Zusammenarbeit wird im Bereich des digitalen Wirtschaftsmanagements und des digitalen Transformationsmanagements durchgeführt.

Ich möchte auf die hohen wissenschaftlichen Leistungen des Forschungsprojekts „Digitales Wirtschaftsmanagement. Management 4.0“ hinweisen, dessen Aussichten oben erwähnt wurden.

Dank der internationalen Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen haben Wissenschaftler unserer Universität den Wettbewerb „Vordenker der russischen Wissenschaft 2019“ gewonnen. Darüber hinaus wurden Beiträge und Monografien auf dem Gebiet des digitalen Wirtschaftsmanagements verfasst. Angesichts der Tatsache, dass die Strategie zur Entwicklung der digitalen Wirtschaft in Russland 2017 verabschiedet wurde, haben unsere Veröffentlichungen zu diesem Thema zur Entwicklung der russischen digitalen Wirtschaft beigetragen.


Welche Veranstaltungen im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018/2020 bewerten Sie als die interessantesten und bedeutendsten?

In erster Linie die Alumni-Konferenz der deutschen Bildungsprogramme „Verantwortung in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur“, die im Oktober 2019 im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018–2020 stattgefunden hat. Eben auf dieser Konferenz initiierte die Professorin unserer Universität Elmira Schaimijewa die Forschungszusammenarbeit zur Lösung sozialer Probleme in den Städten. Als Ergebnis der Zusammenarbeit wurden wissenschaftliche Beiträge geschrieben. Einer davon wurde in der August-Ausgabe der Zeitschrift der Moskauer Staatlichen Universität „Staatsverwaltung. Elektronisches Informationsblatt“ und der zweite wird in der Zeitschrift „Wirtschaftsvektor“ der Staatlichen Universität St. Petersburg für Technologie veröffentlicht.