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Im Gespräch mit...

Die innovative strategische Partnerschaft öffnet ein neues „Fenster“ zur gegenseitigen Wissenschafts- und Bildungsmobilität

Die innovative strategische Partnerschaft öffnet ein neues „Fenster“ zur gegenseitigen Wissenschafts- und Bildungsmobilität

Ljudmila Viktorowna Kulikowa, Direktorin des Instituts für Philologie und Sprachkommunikation der Sibirischen Föderalen Universität

Das Institut für Philologie und Sprachkommunikation der SFU pflegt aktiv Wissenschafts- und Bildungskontakte zu deutschen Hochschulen. An unserem Fachinstitut stand und steht immer im Mittelpunkt, die Aufmerksamkeit auf das Studium der deutschen Kultur und die verschiedenen Formate des Deutschunterrichts zu lenken.

Unser Deutsch-Russisches Jahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft dauert schon 296 Jahren.

Unser Deutsch-Russisches Jahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft dauert schon 296 Jahren.

Nikolai M. Kropachev, Rektor der Staatlichen Universität Sankt Petersburg (SpbU)

Für die SPbU begann das Deutsch-Russische Jahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft viel früher als offiziell angekündigt und wird nach dessem Ende fortgesetzt. Tatsache ist, dass unsere Zusammenarbeit mit Deutschland vor 296 Jahren begann – von der Gründung der Universität an – und bis heute andauert. Ich möchte darauf hinweisen, dass die SPbU langfristige Partnerschaften nicht nur mit deutschen Hochschulen, sondern auch mit Stipendienfonds und Forschungszentren unterhält.

Russland–Deutschland: Auf lange Zeit erprobte Zusammenarbeit

Russland–Deutschland: Auf lange Zeit erprobte Zusammenarbeit

Vladislav Y. Panchenko, Mitglied der RAW, Vorsitzender des Rates der Russischen Stiftung für Grundlagenforschung (RFBR)

2020 ist für die Russische Stiftung für Grundlagenforschung (RFBR) ein besonderes Jahr mit Blick auf die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen. Wir feiern 25 Jahre Zusammenarbeit mit der ältesten deutschen Stiftung - der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft). Für die RFBR wurde die Deutsche Forschungsgemeinschaft zu einem der ersten ausländischen Partner. Das im Jahr 1995 zwischen der RFBR und der DFG unterzeichnete „Memorandum of Understanding“ legte den Grundstein für die Umsetzung gemeinsamer russisch-deutscher Forschungsprojekte.

Die Zusammenarbeit zwischen jungen WissenschaftlerInnen und Studierenden beider Länder ist ein Instrument der informellen Diplomatie

Die Zusammenarbeit zwischen jungen WissenschaftlerInnen und Studierenden beider Länder ist ein Instrument der informellen Diplomatie

Nikita V. Marchenkov, Vorsitzender des Koordinierungsrates für Jugendangelegenheiten im Bereich Wissenschaft und Bildung des Rates für Wissenschaft und Bildung des Präsidenten der RF

Die Zusammenarbeit mit Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern der BRD war bereits vor der Verkündung des Themenjahres eine der Hauptrichtungen der internationalen Tätigkeit des Koordinierungsrates für Jugendangelegenheiten im Bereich Wissenschaft und Bildung. Der Koordinierungsrat ist aufgrund seiner Tätigkeit an der Förderung und Einrichtung von Gemeinschaften von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern auf verschiedenen Ebenen aktiv beteiligt.



Eine neue Seite der geisteswissenschaftlichen Zusammenarbeit und partnerschaftlichen Freundschaft aufschlagen

Eine neue Seite der geisteswissenschaftlichen Zusammenarbeit und partnerschaftlichen Freundschaft aufschlagen

Prof. Dr. phil. Jelena Wladimirowna Kudrjaschowa, Rektorin der Nördlichen (Arktischen) Föderalen Lomonossow-Universität

Die Nördliche (Arktische) Föderale Lomonossow-Universität kann auf eine erfolgreiche Geschichte und vielfältige Traditionen der Zusammenarbeit mit deutschen Partnern in verschiedenen Fachbereichen der Bildung und Wissenschaft zurückblicken.

Zuverlässige und erfolgreiche akademische Partnerschaft mit deutschen Universitäten und Hochschulen

Zuverlässige und erfolgreiche akademische Partnerschaft mit deutschen Universitäten und Hochschulen

Andrey Anatolyevich Baikov, Dekan der Fakultät für Internationale Beziehungen, MGIMO

Wir schätzen die Ergebnisse des Themenjahres sehr. Damit erhielten wir zusätzliche Möglichkeiten neue Modelle der universitären und außer-universitären Forschungskooperation mit deutschen Partnern zu entwickeln.

Mit Hilfe der Nachwuchsförderung internationale wissenschaftliche Kooperationen stärken und fördern

Mit Hilfe der Nachwuchsförderung internationale wissenschaftliche Kooperationen stärken und fördern

Prof. Dr. Valerii Ivanovich Bukhtiyarov, Direktor des Boreskov-Instituts für Katalyse der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie für Wissenschaften

Meiner Meinung nach ist es notwendig, mit Hilfe NachwuchswissenschafterInnen die internationalen wissenschaftlichen Beziehungen zu stärken und zu fördern. Viele ForscherInnen des Instituts für Katalyse im Alter von 30-35 Jahren haben bereits zahlreiche Verbindungen zu deutschen KollegInnen in ihrer Altersgruppe. Sie lernen sich auf Konferenzen kennen, verfassen gemeinsame Artikel, beteiligen sich an Fachgutachten und gemeinsamen Projekten, und dies bildet eigentlich die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland im wissenschaftlichen Bereich.

Interview des Botschafters von Geyr zum Abschluss des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020

Interview des Botschafters von Geyr zum Abschluss des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020

Dr. Géza Andreas von Geyr, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation

Wir haben gemeinsam das Deutsch-Russische Jahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018–2020 initiiert, um die Vielfältigkeit dieser Kooperation zu würdigen, um sie einer größeren Öffentlichkeit sichtbar zu machen, und um den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Forschern und Lehrpersonal anzuregen. Dies ist gelungen. Die deutsch-russische Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung war und bleibt ein besonders tragfähiger Pfeiler in den bilateralen Beziehungen.

Bilanz und Perspektiven der deutsch-russischen Wissenschaftszusammenarbeit

Bilanz und Perspektiven der deutsch-russischen Wissenschaftszusammenarbeit

Vito Cecere, Beauftragter für Außenwissenschafts-, Bildungs- und Forschungspolitik im Auswärtigen Amt

Die Abschlussveranstaltung „Deutsch-Russischer Dialog in Wissenschaft und Bildung: Gemeinsam die Zukunft gestalten”, die am 15. September 2020 in Berlin und Moskau parallel stattfinden wird, ist ein zentraler Meilenstein des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft. Im Interview schildert Vito Cecere, Beauftragter für Außenwissenschafts-, Bildungs- und Forschungspolitik im Auswärtigen Amt, seine Eindrücke vom Themenjahr und von der bilateralen Wissenschaftszusammenarbeit.

Das Deutsch-Russische Themenjahr - ein Katalog couragierter Ideen

Das Deutsch-Russische Themenjahr - ein Katalog couragierter Ideen

S.E. Shvydkoy, Sonderbeauftragter des Präsidenten der RF für internationale kulturelle Zusammenarbeit

Immer vereint die Wissenschaft die WissenschaftlerInnen verschiedener Länder. Ich denke, dass sich das Themenjahr bereits positiv auf die Stärkung der deutsch-russischen Wissenschafts- und Bildungskooperation ausgewirkt hat, da die Möglichkeit geboten wurde, Studierende, DoktorandInnen, ForscherInnen sowie InnovatorInnen aus Russland und Deutschland zusammenzubringen.