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Gewinnerprojekte des Wettbewerbs „Brücken für die deutsch-russische Hochschul- und Wissenschaftszusammenarbeit“

G-RISC

Freie Universität Berlin - St. Petersburger Staatliche Universität

Mit dem German-Russian Interdisciplinary Science Center (G-RISC) ist es seit mehr als einem Jahrzehnt in einem dezentralen, virtuellen Netzwerk gelungen, die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses über gemeinsame Forschungsprojekte im Bereich der Naturwissenschaften flächendeckend in Russland und Deutschland mit mehr als 750 Austauschprojekten zu fördern. Daran haben mehr als 440 Arbeitsgruppen von über 130 Institutionen beider Länder teilgenommen.

Russische und deutsche Jugendliche im Dialog: Geschichte und Erinnerung

Uraler staatliche pädagogische Universität - Ferdinand-Porsche-Gymnasium Stuttgart

Im Rahmen des Projekts zur Weiterentwicklung des Geschichtsunterricht an Schule und Hochschule durch deutsch-russischen Dialog wurden durchgeführt.

Gemeinsame Experimente auf der Internationalen Raumstation ISS - vielversprechende Entwicklungen für die Anwendung auf der Erde

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt - Institut für biomedizinische Probleme der RAW (IBMP RAS)

IBMP und DLR führen seit Jahrzehnten gemeinsam Experimente auf der ISS durch. Seit den Anfängen der Zusammenarbeit an Bord der MIR-Station in den frühen 90er Jahren führten die Institutionen nicht nur zahlreiche gemeinsame Experimente durch, sondern entwickeln und qualifizieren ständig neue Hardware für den Einsatz an Bord der ISS. Erkenntnisse und Technologien fanden Eingang in Erdanwendungen in Wissenschaft und Industrie.

Das Freiburg-Moskau-Modell - Kulturtransfer und Nachwuchsförderung

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Russische Staatliche Universität für Geisteswissenschaften Moskau

Die Kooperation zwischen der RGGU Moskau und ALU Freiburg besteht nun mehr als 20 Jahre. Unser Kennzeichen ist Verstetigung und Wachstum.  Von der Gründung des Thomas-Mann-Lehrstuhls an der RGGU 2005 bis zum landesweit ausstrahlenden Qualifikationszentrum für den germanistischen Nachwuchs.

Internationalisierung einer Sommerschule für Informatik und Künstliche Intelligenz

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin - Ershov Institut für Informatik

Im Juni 2019 fand die Sommerschule CSSR’19 statt, welche sich neuen Fragen zur Informatik und Künstlichen Intelligenz in Form von Kursen und Workshops widmete. Um die Internationalität zu erhöhen, fragte der Organisator Denis Ponomaryov bei seinem langjährigen Bekannten Thomas Baar nach, ob er als einschlägiger Dozent zur Verfügung stünde und eventuell deutsche Studierende mitbringen könne. Prof. Baar sagte zu und überzeugte zudem seine Kollegin Heide Brandtstädter, sich auch als Dozentin zu engagieren.

Ulm-Krasnojarsk: Studium und Forschung zur Künstliche Intelligenz, 30 Jahre Zusammenarbeit

Universität Ulm - Reschetnew Sibirische Staatliche Universität für Wissenschaft und Technologien

Seit 30 Jahren studieren hochqualifizierte Absolventen der SibSU in verschiedenen Studiengängen der Informationstechnologie an der Universität Ulm. Der Austausch wird durch DAAD und russische Stipendienprogramme kontinuierlich gefördert. Forschung der Studierenden fließt direkt in die aktuellen Forschungsprojekte der beteiligten Institute ein, mit dem Ziel einer Promotion. Studentische Kurzaufenthalte und gemeinsame  Workshops vertiefen die Kooperation der beiden Universitäten.

Programm des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums für Nachwuchswissenschaftler

VNG AG - St. Petersburger Bergbauuniversität

Das Deutsch-Russische Rohstoff-Forum wurde durch die  Sankt-Petersburger Bergbauuniversität und die TU Bergakademie Freiberg mit Unterstützung der VNG AG und der OOO Gazprom Export 2006 in Dresden gegründet.  
Im Laufe von 14 Jahren seiner Existenz wurden auf Plattformen des Forums (im Rahmen der Konferenzen, Seminare und Arbeitsgruppen) aktuelle Fragen der deutsch-russischen Beziehungen auf dem Gebiet der Rohstoffe und Fragen der Nachhaltigkeit in Form offener Dialoge diskutiert.

Travelling Seminar – Nanomaterialien und Großforschungszentren

Universität Bayreuth - Uralische Föderale Universität (URFU)

Seit der Gründung 2008 wurden insgesamt 9 Travelling Seminare (TS) durchgeführt – 4 in Russland und 5 in Deutschland. 2017 übernahmen die Juniorprofessoren M. Vlasov (UrFU) und M. Zobel (UBT) die Organisation und führten drei TS durch, zwei davon während des Deutsch-Russischen Themenjahres. Jedes TS dauert zwei Wochen und vereint auf Augenhöhe einen ausbildenden, wissenschaftlichen Aspekt, sowie kulturellen Austausch. Herausragende Studierenden werden anschließend zuweilen Forschungsaufenthalte ermöglicht, wodurch langfristige Kollaborationen entstehen.

TAIGA Observatorium – Russland und Deutschland öffnen ein neues Fenster ins Universum

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY - Staatliche Universität Irkutsk

Die Fertigstellung des weltweit ersten Unterwasser Neutrinoteleskops NT-200 im Baikalsee im Jahr 1998 wurde ein Meilenstein der inzwischen 30-jährigen erfolgreichen russisch-deutschen Zusammenarbeit in der Astrophysik. Seit 2009 arbeitet im Tunka-Tal, 50 km vom Baikalsee, der weltgrößte Luft-Cherenkov Detektor “Tunka-133” für Kosmische Strahlen. Dort entsteht seit 2012 das TAIGA Observatorium, das Gammastrahlung aus dem Universum mit einer neuen Methode registriert – initiiert von der Helmholtz-Gemeinschaft.

ICARUS – internationale Kooperation zur Beobachtung von Tieren aus dem Weltraum

Max-Planck-Gesellschaft - Russische Akademie der Wissenschaften

Das ICARUS Projekt (International Cooperation for Animal Research Using Space) hat zum Ziel, ein globales Netzwerk von intelligenten Sensoren aufzubauen, um die Lebensvorgänge auf dem Planeten Erde zu beobachten: es entsteht das ´Internet der Tiere´. Seit 13 Jahren arbeiten deutsche und russische Wissenschaftler daran, zusammen mit den Raumfahrtagenturen beider Länder sowie den besten Raumfahrt- und Kommunikationsingenieuren ein globales Datenübertragungssystem auf der ISS aufzubauen. Seit Mai 2020 funktioniert zum ersten Mal die IoT Übertragung vom Boden zum Weltall.

Kohärente Manipulation von wechselwirkenden Spinanregungen in maßgeschneiderten Halbleitern

Technische Universität Dortmund - Ioffe-Institut der RAW (St. Petersburg)

Der TRR 160 ist der erste deutsch-russische Sonderforschungsbereich, der seit 2015 von der Russian Foundation for Basic Research und der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit einer 12-Jahres-Perspektive gefördert wird. Beteiligt sind mehr als 100 WissenschaftlerInnen des Ioffe-Instituts und der Staatlichen Universität in St. Petersburg sowie der TU Dortmund, die gemeinsam mit großem Erfolg an kohärenter Spinelektronik für eine effiziente Informationsverarbeitung der Zukunft arbeiten.

QUARCCS - Eine russisch-deutsche Kooperation in der Arktisforschung

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung - Institute of Atmospheric Physics der RAW

Im QUARCCS Projekt untersuchen Forscher gemeinsam den Einfluss des Klimawandels auf Meereis, Ozean, Atmosphäre und Ökosystem in der Arktis. Neben einer Vielzahl von Prozessstudien, konnten auch wichtige Analyseverfahren entwickelt werden, die die Grundlage für die Planung und Durchführung von internationalen Forschungsvorhaben wie MOSAiC bilden.

Nanohybride für die Theranostik

Universität Duisburg-Essen - NUST MISiS

Krebs – nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Magnetische Nanomaterialien können helfen, Therapie und Diagnostik (kurz Theranostik) bei Tumorerkrankungen zu verbessern, um die Lebenszeit der Patienten zu verlängern. Durch die fachübergreifende Grundlagenforschung von Physikern, Chemikern und Biologen ist es gelungen, hybride Nanopartikel aus Magnetit-Gold herzustellen. Ein vielversprechender Ansatz, da bereits die Wirksamkeit magnetischer Ferrit-Nanopartikel bei der Tumor-Behandlung durch magnetische Hyperthermie bewiesen werden konnte.

Zentrum für Deutschland- und Europastudien (ZDES)

Universität Bielefeld - Staatliche Universität St. Petersburg

Das Zentrum für Deutschland- und Europastudien (ZDES/CGES) ist ein Lehr- und Forschungszentrum im Bereich der Soziologie und Sozialwissenschaften, das gemeinsam von der Universität Bielefeld und der Staatlichen Universität St. Petersburg getragen und vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert wird. Das ZDES hat eine einzigartige Position in den deutsch-russischen Sozialwissenschaften und trägt durch seine Programme in der Lehre, der Forschung und des Austauschs maßgeblich zur Vernetzung russischer und deutscher Wissenschaftler*innen und Studierender bei.

Schule des deutschen Rechts

Universität Regensburg - Moskauer Staatliche Lomonossov Universität

Der Deutschsprachige Studiengang zum deutschen Recht an der größten russischen Universität, der Moskauer Staatlichen „M. W. Lomonosow“-Universität (MGU), besteht seit September 2002. Er wurde auf der Basis der langjährigen Zusammenarbeit zwischen den Juristischen Fakultäten der Universität Regensburg und der MGU ins Leben gerufen. Im Rahmen des Studiengangs erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich studienbegleitend mit den Grundlagen des deutschen Rechtssystems vertraut zu machen. Das Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtigen Amts gefördert.

German-Russian Institute of Advanced Technologies

Technische Universität Ilmenau - Kasaner Staatlichen Technische Forschungsuniversität (KNRTU-KAI)

Das German-Russian Institute of Advanced Technologies (GRIAT) ist das größte binationale Wissenschafts- und Bildungsprojekt zwischen Deutschland und Russland – eine neue Hochschulform, die deutsche Bildungsstandards in vollem Umfang an einer russ. Universität umsetzt. Seit 2014 wurden in 9 GRIAT-Studiengängen etwa 200 Master-Studierende und Doktorand*innen mit Doppelabschlüssen ausgebildet, mehr als 50 deutsche Professor*innen haben in Kasan gelehrt. Am GRIAT wurden Forschungs- und Entwicklungslabore durch Siemens und Kuka sowie ein Deutschzentrum eingerichtet.

Strategische Brücken von Stuttgart in die Permafrostzone der Republik Sacha

Universität Hohenheim - Staatl. Agrarakademie Yakut

Der Klimawandel stellt arktische Gebiete vor besondere Herausforderungen: Lokal angepasste Tiere und Pflanzen sind ebenso wie die Menschen dort mit Problemen konfrontiert, die durch das Auftauen des Permafrostbodens entstehen. Jakutien stellt für viele natur- und gesellschaftswissenschaftliche Fragen, die damit in Zusammenhang stehen, ein Reallabor dar. Die Universität Hohenheim und Partnereinrichtungen in Jakutsk entwickeln seit 2018 eine gemeinsame Forschungsagenda. Austausch, gemeinsame Events, Projekte, Publikationen und ein Fonds für wissenschaftlichen Nachwuchs stärken die Kooperation.

German Russian Summer School

TU Dortmund - Uraler Föderale Universität Jekaterinburg

Vor fünf Jahren startete die German Russian Summer School als eine deutsch-russische Initiative auf Anregung des damaligen Bundesaußenministers Herrn Steinmeier. Das Projekt hat zum Ziel, den akademischen Austausch zwischen Deutschland und Russland zu fördern. Mit großem Erfolg wurde die GRSS zu verschiedenen aktuellen Energie-Themen abwechselnd in beiden Ländern durchgeführt. 2019 fand die GRSS mit dem Titel „Smart Electricity and Engineering“ in Dortmund statt. Die von diesem Jahr verschobene Fortführung der Summer School ist für August 2021 in Jekaterinburg geplant.

Sommeraustauschschulen für Sprache und Kultur

Studentenwerk Freiberg - Staatliche Universität Südural

Das Projekt wurde 2005 in Freiberg im Rahmen eines Tutorenprogrammes der Robert Bosch Stiftung initiiert. Es fanden 14 Sommerschulen statt, an denen mehr als 150 deutsche und 200 russische Studenten teilnahmen. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden mehrere Festivals (9 x Ethnic Cuisine, 4 x Foto, 1 x Summer School). Es entstanden u.a. zwei Filme (über die Tscheljabinsker Orgelhalle und über die Erinnerungen eines Deutschen in russischer Kriegsgefangenschaft). Im Jahr 2020 nahmen Studenten beider Länder an einer wissenschaftlichen Studie zur Integration der Gesellschaft während einer Pandemie teil.

Interdisziplinäre Denkwerkstatt „Urbane Infrastruktur“

Moskauer Staatliche Universität für Bauingenieurwesen (MGSU) - Bauhaus-Universität Weimar (BUW)

Seit über 50 Jahren existiert zwischen der MGSU und der BUW eine strategische Partnerschaft, die insbesondere durch gemeinsame Forschungsvorhaben, Doktorarbeiten und gegenseitige Gastaufenthalte von Lehrenden geprägt ist. Seit 2014 findet jährlich die Denkwerkstatt „Urbane Infrastruktur“ wechselnd in Moskau und Weimar mit Studierenden beider Länder und unterschiedlicher Fachrichtungen statt. Gemeinsam suchen sie nach innovativen Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit zukunftweisenden Infrastruktursystemen.

Partneruniversitäten als Treiber für die Entwicklung der Regionen

Hochschule Emden/Leer - Nördliche Föderale Universität Archangelsk

Seit der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags 1993 entwickelte sich zwischen der NArFU und der HSEL eine erfolgreiche und kontinuierliche Zusammenarbeit, in die auch die Städtepartnerschaft zwischen Emden und Archangelsk eingebunden ist. Im Laufe dieser Kooperation wurden zahlreiche Forschungs- und Bildungsprojekte aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und Sozialarbeit realisiert. Hinzu kamen Praktika in Betrieben und die Mobilität von Studierenden, DozentInnen und ProfessorInnen.

Doppelmaster-Programm MEI – TU Ilmenau

TU Ilmenau - Nationale Forschungsuniversität „MEI“

Die Fakultät wurde 2007 im Rahmen eines DAAD-Projekts gegründet. Ziel ist es, russischen Ingenieurstudierenden durch ein Teilstudium in Deutschland berufliche Vorteile und Karrierechancen sowohl im Heimatland als auch in Deutschland zu erschließen. Die Studierenden absolvieren zusätzlich zu ihrem Regelstudium am MEI ein Teilstudium an der TUIL, das auch ein Industriepraktikum umfasst. Das deutschsprachige Studienangebot, die Absolvierung der zugehörigen Fachprüfungen sowie die Anfertigung einer Masterarbeit in deutscher Sprache bilden weitere Bestandteile.

Russisch-Deutsche Beziehungen: Wirtschaft und Politik (RDWP)

Freie Universität Berlin - Moskauer Staatliches Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO)

„Russisch-Deutsche Beziehungen: Wirtschaft und Politik“ (RDWP) ist ein einjähriger Begleitstudiengang, der von der Freien Universität Berlin und dem MGIMO gemeinsam durchgeführt wird. RDWP basiert auf dem Zertifikatenprogramm „German Studies Russia“, das bereits vor 15 Jahren gestartet und 2020 in ein neues Format weiterentwickelt wurde. Über hundert Studierende absolvierten bereits unser Programm, das sich fest als ein erfolgreiches Projekt zwischen den beiden Universitäten etablierte. Das Interesse der Studierenden wächst weiter, sodass sich das Programm stetig weiterentwickelt.

Deutschsprachiger Studiengang (DSG) „Deutsches Recht“

Universität Passau - Sibirische Föderale Universität

Die juristischen Fakultäten der Universitäten in Passau und Krasnojarsk pflegen seit den 90er Jahren eine immer engere Partnerschaft, die weitere sibirische Hochschulen einbezieht. Während am Anfang der Austausch einzelner Studierender und Hochschullehrer stand, hat sich die Kooperation bis heute intensiviert und diversifiziert. Hervorzuheben sind der Deutschsprachige Studiengang „Deutsches Recht“, ein einjähriges vollanrechenbares Auslandsstudium für Studierende beider Seiten und der Doppelmasterstudiengang „Deutsches und Russisches Recht“.

SPbPU - TU Berlin Strategische Partnerschaft

TU Berlin - St. Petersburger Polytechnische Universität (SPbPU)

Die SPbPU und die TU Berlin sind seit über 10 Jahren eng miteinander verbunden, das erste Abkommen wurde 2007 unterzeichnet. 2013 unterschrieben die Universitäten einen Vertrag über die Strategische Partnerschaft, der Anfang 2020 um weitere 5 Jahre verlängert wurde. 2015 wurden Verträge über Studierendenmobilität und ein Joint PhD unterzeichnet. Ebenso wurde ein Doppelmaster im Bereich „Innovative Entrepreneurship“ entwickelt.