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Die Nationale Technische Forschungsuniversität “MISiS" und die Georg-Agricola-Fachhochschule unterzeichnen ein Kooperationsabkommen im Rahmen des Programms Erasmus+

Die Nationale Technische Forschungsuniversität “MISiS" und die Georg-Agricola-Fachhochschule  unterzeichnen ein Kooperationsabkommen im Rahmen des Programms Erasmus+

Die Nationale Technische Forschungsuniversität “MISiS" und die Georg-Agricola-Fachhochschule haben sich auf ein Kooperationsabkommen geeinigt, das beiden Universitäten den Ausbau der Lernmobilität von Studierenden und Personal sowie die Durchführung gemeinsamer Aktivitäten und Programme mit Mitteln aus dem Programm Erasmus+ ermöglicht.

Die Vereinbarung wurde im Rahmen des deutsch-russischen Runden Tisches "Bergbau 4.0" unterzeichnet, der anlässlich des XVIII. Internationalen Wissenschaftssymposiums “Woche des Bergbaus” stattfand. 

“Die Nationale Technische Forschungsuniversität “MISiS” ist die wichtigste ausländische Partnerhochschule für die Georg-Agricola-Fachhochschule.”, sagte der Präsident Prof. Dr. rer. pol. Jürgen Kretschmann. “In den vielen Jahren der Zusammenarbeit wurden zahlreiche gemeinsame Projekte durchgeführt und viele professionelle und freundschaftliche Kontakte geknüpft. Dank des neuen Kooperationsabkommens können u.a. russische Studierende zusätzliche Erfahrungen in deutschen Unternehmen in Form von Praktika sammeln. Ich glaube, dass dieses Abkommen für uns sehr wichtig ist, und es ist ein ernsthafter Meilenstein in der Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Hochschulen”, fuhr Herr Prof. Dr. rer. pol. Jürgen Kretschmann fort.

"Die Partnerschaft zwischen der Nationalen Technischen Forschungsuniversität “MISiS” und der Georg-Agricola-Fachhochschule existiert seit 2009. Seitdem wurden eine Reihe von Projekten gestartet, darunter auch Programme für integrative Bildung. Das Abkommen über die Finanzierung der Lernmobilität von Studierenden und Personal beider Universitäten ist eine ausgezeichnete Unterstützung für die Schaffung gemeinsamer Doppeldiplom-Programme, die in englischer Sprache durchgeführt werden", - kommentierte Vasif Farajov, stellvertretender Leiter der Abteilung für internationale akademische Mobilität der NUST “MISiS".

Am Runden Tisch diskutierten Experten von Bergbauunternehmen und führende Wissenschaftler über Fragen der Verbesserung der Effizienz des Bergbaus mittels digitaler Datenerfassung und -analyse, effektiver Ansätze für die Planung und den Bau von ultra-tiefen Bergwerksschächten, des digitalen Bergbaus, der Verbesserung der technologischen Sicherheit, Transparenz und Effizienz der Produktion durch den Einsatz von Radartechnologien und anderen Themen.

Prof. Dr. rer. pol. Jürgen Kretschmann, Präsident der Georg-Agricola-Fachhochschule, erhielt für seine Dienste zur Fortentwicklung der Partnerschaft zwischen beiden Hochschulen eine Auszeichnung der Akademie der Bergbauwissenschaften der Russischen Föderation und wurde damit zum Ehrenmitglied ernannt.

Der Runde Tisch wurde von der Nationalen Technischen Forschungsuniversität “MISiS”, der Georg-Agricola-Fachhochschule (Bochum) und der Ingenieur- und Consultinggesellschaft DMT (Essen) organisiert. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Russisch-Deutschen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020 (kurz Themenjahr) statt. MISiS koordiniert das Themenjahr in Russland. Ziel des Themenjahres ist es den bilateralen Wissenschaftsbeziehungen eine größere Sichtbarkeit und neue Impulse zu verleihen, den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Hochschulen und Wissenschaftsakteuren anzuregen, transparenter zu machen sowie den grenzüberschreitenden Austausch von Studierenden, Forschern und Lehrpersonal anzukurbeln.